Selbstgenutztes Wohneigentum mit wettbewerbsfähiger Rendite

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Berlin. Selbstgenutztes Wohnen Rendite ist eine attraktive Kombination: Wer in den eigenen vier Wänden lebt, profitiert nicht nur von einem hohen Nutzwert, sondern erzielt auch stabile und steuerfreie Erträge, wie eine aktuelle Studie des Verbands der Privaten Bausparkassen zeigt.

Rendite von Wohneigentum

Steuerliche Vorteile und stabile Erträge

Die Studie belegt, dass selbstgenutztes Wohneigentum im Vergleich zu kapitalmarktbasierten Vorsorgeformen wie Aktien oder Fonds in vielen Fällen eine höhere Effektivrendite bietet. Während Aktien zwar im Durchschnitt höhere Bruttorenditen erzielen, reduzieren Steuerbelastungen sowie notwendige Umschichtungen vor dem Renteneintritt deren Effektivrendite auf unter vier Prozent.

„Aktienanleger müssen im Alter in sichere Anlagen umschichten und Verkaufserlöse besteuern. Dadurch halbiert sich die eigentliche Rendite“, erklärte Dr. Reiner Braun, Studienautor. „Selbstnutzer erhalten die Rendite in Form der ersparten Miete dagegen steuerfrei.“

Im Gegensatz dazu bleiben die Wertsteigerungen und Mietrenditen bei selbstgenutztem Eigentum nach Abzug aller Kosten stabil bei rund fünf Prozent und profitieren zudem von Steuerfreiheit. Lediglich einmalige Kosten wie Grunderwerbsteuer und Instandhaltung mindern die Rendite vergleichsweise wenig.

Sparverhalten und Vermögensaufbau

Die empirische Untersuchung zeigt auch, dass Selbstnutzer im Lebensverlauf konsequenter sparen als Mieter. Dies liegt vor allem daran, dass Tilgungen für den Immobilienkredit „zwangsweise“ erbracht werden, während Mieter die Differenz zu vergleichbaren selbstgenutzten Wohnkosten zwar theoretisch sparen könnten, dies jedoch meist nicht tun. Zudem sind Mieter nur kurzfristig bei den Wohnkosten im Vorteil, insbesondere bei schnell steigenden Mieten.

Am Vorabend des Ruhestandes verfügen Selbstnutzer daher in der Regel über ein höheres Vermögen als Mieter mit vergleichbarem Profil. Die Kombination aus Eigenheim und Kapitalmarktanlagen, beispielsweise Aktien, wird als besonders wirksam für die Altersvorsorge angesehen. Dr. Braun betont: „Je früher der Erwerb von Wohneigentum gelingt, desto eher bleibt Zeit, zusätzlich in Aktien zu sparen.“

Beispiel einer Vorteilsübersicht:

  • Steuerfreie Wertsteigerung und Mietersparnis
  • Stabile Effektivrendite von rund 5 Prozent
  • Höhere Sparneigung durch Tilgungspflichten
  • Höheres Vermögen am Renteneintritt im Vergleich zu Mietern

Politische Forderungen für Wohneigentumsförderung

Angesichts der Bedeutung selbstgenutzten Wohnens für die Altersvorsorge fordert der Verband der Privaten Bausparkassen, die Angebote und Förderinstrumente zu modernisieren und auszubauen. Christian König, Hauptgeschäftsführer des Verbands, betont:

„Das Bauministerium hat wichtige Impulse für bezahlbaren Wohnraum gesetzt. Es fehlen jedoch weitere Schritte zur Starthilfe Wohneigentum, zum Beispiel die Anpassung von Wohnungsbauprämie und Arbeitnehmer-Sparzulage an die Inflationsentwicklung.“

Der Fokus sollte bei anstehenden Reformen wie der Riester-Rente und der Einführung der Frühstart-Rente klar auf die Unterstützung des Wohneigentumserwerbs liegen.

Weitere Informationen zur Studie finden Sie auf der Webseite des Verbands der Privaten Bausparkassen. Eine allgemeine Einführung zum Thema Immobilien als Altersvorsorge bietet auch die Verbraucherzentrale.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Selbstgenutztes Wohnen als regionale Chance für finanzielle Stabilität

In der Region bleiben selbstgenutzte Immobilien eine bevorzugte Form der finanziellen Absicherung im Alter. Bürgerinnen und Bürger profitieren durch die Steuerfreiheit und die stabile Ertragskraft solcher Immobilien von einem langfristig sicheren Vermögensaufbau. Angesichts steigender Mietpreise bietet der Erwerb von Wohneigentum besonders jungen Familien und Erwerbstätigen eine Möglichkeit, Wohnkosten zu kontrollieren und frühzeitig Vermögen anzusparen.

Politisch relevant sind Maßnahmen, die diese Entwicklung fördern. Die Anpassung bestehender Förderinstrumente an aktuelle wirtschaftliche Rahmenbedingungen, insbesondere die Inflation, kann den Zugang zu Wohneigentum erleichtern. Dabei helfen Informationsangebote und Beratungen vor Ort, um die finanziellen Chancen und Risiken transparent zu machen.

Für die kommenden Jahre sind zudem lokale Initiativen im Wohnungsbau und erschwingliche Finanzierungslösungen wichtige Bausteine, um die Wohnraumbildung nachhaltig zu fördern.

Erfahren Sie mehr zum Thema finanzielle Vorsorge und Immobilien auf regionalupdate.de und bleiben Sie informiert über regionale Entwicklungen rund ums Wohneigentum.

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