Hannover. Vier von fünf Bäumen in Deutschland sind krank, auch die Wälder in Niedersachsen leiden stark unter den Folgen von Hitze und Trockenheit. Das lavera waldprojekt buecher setzt sich aktiv für den Schutz und die Wiederbewaldung in der Region Hannover ein.
Wald nachhaltig schützen
Die aktuelle Lage der Wälder in Niedersachsen verschlechtert sich weiter. Der Waldzustandsbericht 2025 der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt zeigt, dass die mittlere Kronenverlichtung aller Baumarten auf 23 Prozent gestiegen ist, ein Höchstwert seit Beginn der Messungen 1984. Besonders betroffen sind die Wälder im Calenberger Land rund um Barsinghausen. Hier sind Kiefern vom Borkenkäfer befallen, alte Buchen leiden an komplexen Erkrankungen, und Eichen werden durch Prachtkäfer und Bakterien geschwächt. Hauptursache für die Schäden sind die extremen Trockenperioden und die hohen Temperaturen der letzten Jahre.
Ursachen und Folgen der Waldschäden
Die Stressfaktoren wie anhaltende Trockenheit schwächen die Bäume, wodurch Schädlinge und Krankheitserreger vermehrt zum Problem werden. Die Schädlinge sind also eher ein Symptom als das Grundproblem. Diese Entwicklung hat Folgen für das örtliche Ökosystem, denn gesunde, gemischte Wälder bieten wichtige Lebensräume, verbessern das Klima vor Ort und schützen vor Bodenerosion.
lavera waldprojekt buecher setzt auf Mischwälder
Das Unternehmen lavera engagiert sich mit dem lavera waldprojekt buecher aktiv für die Wiederaufforstung in der Region Hannover. Dabei werden 7.500 Bäume verschiedener standortgerechter Baumarten wie Weißbuche, Esskastanie, Vogelkirsche, Roteiche, Europäische Lärche und Spitzahorn gepflanzt. Diese Baumarten sollen die Wälder widerstandsfähiger machen und auf das künftige Klima vorbereiten. Das Projekt erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Forstbetrieb Jörg Nedden, der seit Jahren Erfahrung in der Wiederherstellung geschädigter Waldflächen hat.
„Unser Ziel ist es, Mischwälder zu schaffen, in denen alle Baumarten vertreten sind, die in der Natur vorkommen sollten“, sagte Forstwissenschaftler Jörg Nedden.
Die Bäume stammen größtenteils aus eigener Vermehrung in Baumschulen, sodass sie optimal an die jeweiligen Standorte angepasst sind. Dies erhöht die Überlebenschancen und fördert ein gesundes Ökosystem.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Regionale Bedeutung und praktische Auswirkungen
Die Beeinträchtigung der Wälder im Calenberger Land hat direkte Folgen für die heimische Umwelt und Erholungssuchende. Gesunde Mischwälder schützen landwirtschaftliche Flächen vor Wind, stärken den Grundwasserspiegel und bieten Lebensraum für zahlreiche Tierarten. Für die Menschen vor Ort bedeutet dies bessere Luftqualität und attraktive Naherholungsgebiete.
Das lavera waldprojekt buecher ist ein langfristiges Engagement, das über das Pflanzen neuer Bäume hinausgeht. Die Zusammenarbeit mit privaten Waldbesitzern und erfahrenen Forstbetrieben schafft eine gemeinsame Basis für nachhaltige Waldpflege. Das Projekt ist Teil der umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie von lavera, die seit 1987 Lernprozesse und Umweltschutz innerhalb der Region verfolgt.
Weitere Informationen zum Standort und Projekt finden sich auf der Webseite von lavera lavera Nachhaltigkeitsprojekte. Aktuelle Daten zur Waldgesundheit bietet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft im Waldzustandsbericht 2024.
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