DIVA-Sonderbefragung: Beratung bei Altersvorsorge für Geringverdiener entscheidend

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Frankfurt am Main. Die geplante Neuregelung der privaten Altersvorsorge setzt auf ein standardisiertes Produkt ohne Beratung, stößt aber bei vielen Geringverdienern auf Skepsis. Die Fokus-Keyphrase Altersvorsorge Beratung Geringverdiener zeigt, dass gerade diese Gruppe Unterstützung beim Verständnis der Reform benötigt.

Jetzt Beratung sichern: Warum Altersvorsorge Beratung Geringverdiener besonders wichtig ist

Die Neuregelung zur privaten Altersvorsorge sieht ein Standardprodukt mit niedrigen Kosten und Online-Abschluss vor. Das Ziel ist es, die Altersvorsorge für möglichst viele Menschen zu vereinfachen. Doch eine aktuelle Befragung des Deutschen Instituts für Vermögensbildung und Alterssicherung (DIVA) unter 2.000 Bürgern zeigt, dass vor allem Geringverdiener häufig nicht ohne Beratung auskommen. 69,2 Prozent dieser Gruppe geben an, die Neuerungen nicht eigenständig verstehen zu können. Auch etwa die Hälfte der Durchschnitts- und Besserverdienenden möchte Beratung in Anspruch nehmen.

Beratung als Schlüssel zur Akzeptanz

Dr. Helge Lach, Vorsitzender des Deutschen Unternehmensverbands Vermögensberatung, erklärt:

„Gerade Geringverdiener, für die das Standardprodukt primär gedacht ist, sehen sich mehrheitlich nicht in der Lage, die Neuerungen ohne Beratung zu durchschauen.“

Diese Einschätzung wird durch Befürchtungen verstärkt, dass Beratung durch gesetzliche Beschränkungen wie das Zillmerverbot finanziell unattraktiv wird und somit kaum noch angeboten wird. Die Folge könnte sein, dass die geplanten Reformen ihre Wirkung verfehlen – da viele Menschen nicht ausreichend informiert sind.

Produktvielfalt trotz Standardisierung

Prof. Dr. Oliver Schellenberger, wissenschaftlicher Direktor des DIVA, hebt hervor, dass trotz der Idee eines einheitlichen Produkts eine erhebliche Vielfalt mit unterschiedlichen Leistungen und Kosten entstehen wird. Er vergleicht die Situation mit der Erfahrung bei ETFs, die viele Verbraucher ohne fundiertes Wissen erwerben. Daraus folgt für ihn die Notwendigkeit professioneller Beratung, um Risiken und Chancen angemessen bewerten zu können.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Regionale Bedeutung und praktische Auswirkungen der Reform

Die Ergebnisse der Befragung aus Frankfurt und bundesweit zeigen, dass die Altersvorsorgeberatung gerade für einkommensschwächere Bevölkerungsgruppen von zentraler Bedeutung bleibt. Ohne qualitativ hochwertige und bezahlbare Beratung besteht das Risiko, dass viele Bürger die Vorteile der Reform nicht nutzen können oder unangemessen abgesichert bleiben.

Für die Region Frankfurt, die mit der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) und dem Deutschen Institut für Vermögensbildung und Alterssicherung (DIVA) über wichtige Forschungs- und Beratungseinrichtungen verfügt, bedeutet dies eine Chance und Herausforderung zugleich. Die Expertise vor Ort könnte genutzt werden, um geeignete Beratungsangebote zu stärken und innovative Lösungen für die Altersvorsorge zu entwickeln.

Das parlamentarische Verfahren zur Altersvorsorgereform wird zeigen, ob die Politik auf die Wünsche der Bevölkerung reagiert und Beratung sowie lebenslange Rentenversicherungen stärker berücksichtigt werden. Bürgerinnen und Bürger sollten sich frühzeitig informieren und gegebenenfalls professionelle Beratung einholen, um ihre finanzielle Zukunft besser zu planen.

Ausführliche Informationen und Beratungsmöglichkeiten finden Sie unter anderem auf regionalupdate.de sowie auf den Seiten des Deutschen Instituts für Vermögensbildung und Alterssicherung.

Weiterführende Hinweise zum Thema Altersvorsorge bietet auch die offizielle Webseite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales: altersvorsorge.

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