WIBank investiert 114 Mio. Euro in Bildung und Beschäftigung in Hessen

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Offenbach am Main. Die WIBank Bildung Hessen unterstützt im Jahr 2025 rund 330 Projekte, die mit Mitteln der Europäischen Union und des Landes Hessen den Fachkräftemangel bekämpfen. Dabei fließen über 113 Millionen Euro in Maßnahmen zur Qualifizierung und Arbeitsmarktintegration.

WIBank fördert Bildung

Die Förderung durch die WIBank Bildung Hessen dient vor allem dazu, Bildungschancen zu verbessern und Menschen mit erschwertem Zugang zum Arbeitsmarkt neue Perspektiven zu eröffnen. Im Geschäftsfeld „bilden & beschäftigen“ werden dabei EU-Fördermittel aus dem Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) und Landesmittel gebündelt und für Projekte bereitgestellt, welche direkt auf die Herausforderungen des hessischen Arbeitsmarkts reagieren. So erhöhte sich das Neugeschäftsvolumen im Jahr 2025 auf 113,7 Millionen Euro und lag damit 87 Prozent über dem Vorjahreswert.

Schwerpunkte der Förderung

In Hessen stehen elf ESF+-Programme im Fokus, die unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Das Programm Berufsqualifizierende Sprachförderung Plus (BQS+) beispielsweise richtet sich an Menschen mit Migrationshintergrund und kombiniert Sprachförderung mit beruflicher Qualifizierung, um speziell im Pflegebereich Integration zu ermöglichen. Ein anderes Projekt, „Lohn und Brot“ des AWO Kreisverbands Fulda, unterstützt junge Erwachsene bei der beruflichen und sozialen Integration durch sozialpädagogische Begleitung und Praktika.

Diese und weitere Programme wie „Impulse der Arbeitsmarktpolitik“ und „Praxis und Schule“ tragen dazu bei, die Fachkräftebasis zu stärken und benachteiligte Bevölkerungsgruppen in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Insgesamt fließen rund 423 Millionen Euro an ESF+-Mitteln in die Förderperiode 2021 bis 2027, wobei das Land Hessen einen erheblichen Anteil aus eigenen Mitteln beisteuert.

„Dass wir im Auftrag der EU und des Landes Hessen 2025 rund 330 dieser Projekte unterstützen konnten, zeigt eindrucksvoll, wie unmittelbar europäische Politik bei den Menschen in Hessen ankommt“, sagte Dr. Michael Reckhard, Mitglied der WIBank-Geschäftsleitung.

Dezentrale Umsetzung mit klaren Zielen

Die ESF+-Förderung wird dezentral von den Mitgliedstaaten umgesetzt. In Hessen verantwortet das Hessische Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales die Verwaltungsbehörde. Weitere Ministerien steuern spezifische Programme bei, was eine breite und zielgerichtete Förderung sicherstellt. Seit 1993 begleitet die WIBank erfolgreich die Umsetzung ESF-finanzierter Projekte im Land.

  • Förderung von Berufsqualifizierungsmaßnahmen
  • Unterstützung benachteiligter Gruppen
  • Kooperation verschiedener Ministerien und Träger

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Bildung und Fachkräftesicherung in Hessen: Praxisnahe Förderung mit Wirkung

Die erfolgreiche Umsetzung der Förderprogramme durch die WIBank Bildung Hessen zeigt, wie Bildungspolitik in der Praxis wirkt. Die gezielte Förderung einzelner Projekte verbessert die beruflichen Chancen unterschiedlichster Zielgruppen, fördert soziale Teilhabe und unterstützt die regionale Wirtschaft bei der Fachkräftesicherung. Für die Bürgerinnen und Bürger in Hessen bedeutet dies bessere Ausbildungs-, Qualifizierungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten.

Für die nächsten Jahre sind weitere Bewilligungsrunden geplant, um die Förderung fortzusetzen und dynamisch auf den Arbeitsmarkt reagieren zu können. Weiterführende Informationen zu den ESF+-Programmen in Hessen finden Interessierte auf den Internetseiten des Hessischen Ministeriums für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales sowie auf der WIBank-Webseite. Ergänzend stellt das Online-Magazin regionalupdate.de umfassende Berichte zu regionalen Förderprojekten bereit.

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