Studie zeigt Mängel bei Darstellung von Hörverlust in Medien

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Münster. Eine aktuelle Studie zeigt, dass Menschen mit Hörverlust in der medialen Darstellung häufig unterrepräsentiert sind. Die Fokus-Keyphrase Hörverlust Medien Darstellung wird besonders in Beiträgen vermisst, die sich nicht explizit mit dem Thema befassen.

Mehr Sichtbarkeit jetzt: Wie die mediale Wahrnehmung von Hörverlust verbessert werden kann

Die Untersuchung, die im Auftrag des Hörsystem-Herstellers GN Hearing von YouGov durchgeführt wurde, belegt, dass viele Menschen mit Hörgeräten in den Medien kaum sichtbar sind. Bis zu 55 Prozent der Befragten konnten im vergangenen Jahr keinen einzigen Beitrag nennen, in dem Menschen mit Hörhilfen vorgestellt wurden. Dies gilt unabhängig davon, ob sie selbst Hörverlust haben oder nicht. Die Studie zeigte zudem, dass Medien häufig veraltete und stereotype Bilder verwenden, die Betroffene als älter, gebrechlich oder abhängig darstellen.

Klischeehafte Darstellungen beeinträchtigen die Wahrnehmung

Etwa drei Viertel der Befragten mit Hörverlust gaben an, dass ihre Lebensrealität in den Medien oft falsch wiedergegeben wird. Nur jeder zehnte Betroffene empfindet die Darstellungen als glaubwürdig. Diese negativen und unrealistischen Bilder verstärken die Stigmatisierung technische Hörhilfen und erschweren es Betroffenen, ihren Hörverlust zu erkennen und sich dafür Unterstützung zu suchen.

„Völlig veraltetes Bildmaterial, klischeehafte Darstellungen und eine generelle Unsichtbarkeit in den Medien sind keine Kleinigkeit. Sie können Einstellungen zum Thema Hörsystem prägen“, erklärte Sebastian Rosendahl, Marketing-Manager DACH bei GN Hearing.

GN Hearing setzt auf authentische Bildmaterialien

Anlässlich des Welttags des Hörens hat GN Hearing die Kampagne „The New Norm“ erweitert und stellt Medien sowie anderen Interessierten unter https://unsplash.com/@gnhearingglobal neue, frei nutzbare Bilder zur Verfügung. Diese zeigen Menschen zwischen 20 und 60 Jahren, die selbstbewusst moderne Hörgeräte tragen. Das Bildmaterial ist bewusst authentisch gestaltet und soll klischeehafte Darstellungen ersetzen. Es richtet sich an Journalisten, Hörakustiker, Selbsthilfegruppen und Organisationen, die über das Thema Hörverlust berichten.

  • Freie Nutzung des Bildmaterials auf https://unsplash.com/@gnhearingglobal
  • Über 90 neue Fotografien und Bewegtbilder verfügbar
  • Ziel: Stärkung der Sichtbarkeit und Entstigmatisierung von Hörverlust

Bezüglich der regionalen Information und weiteren Details bietet die Website von regionalupdate.de zusätzliche Berichte zur Thematik an.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Regionale Einordnung und Ausblick zur medialen Darstellung von Hörverlust

Das Thema Hörverlust Medien Darstellung gewinnt auch in Deutschland an Relevanz, nicht zuletzt da sich GN Hearing mit Sitz in Münster aktiv für eine realistischere medialen Präsenz von Menschen mit Hörverlust einsetzt. Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies vor allem mehr Informationsangebote und eine Verringerung von Vorurteilen gegenüber Hörhilfen. Aktuell können Medienschaffende die erweiterten Bilddatenbanken nutzen, um das Thema Hörverlust ausführlicher und zeitgemäßer abzubilden. Praktisch profitieren Betroffene so von einer verbesserten gesellschaftlichen Wahrnehmung, die Hemmschwellen zum Umgang mit Hörverlust abbauen kann.

Langfristig plant GN Hearing, die Kampagne weiter auszubauen und weitere Materialien bereitzustellen. Ziel ist es, die mediale Präsenz von Hörverlust kontinuierlich zu erhöhen und die Stigmatisierung technischer Hörhilfen zu reduzieren. Weitere Informationen zum Thema Hörverlust und dessen Darstellung in den Medien finden Interessierte auch auf der Informationsseite des Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.


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