Messeschnellweg am Weidetor in Hannover bekommt neue Brücke

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Hannover. Der Messeschnellweg am Weidetor erhält eine neue Brücke. Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr hat in Abstimmung mit der Landeshauptstadt Hannover beschlossen, den Verkehr weiterhin über eine Brücke zu führen und dafür eine Ersatzbrücke zu errichten. Der Fokus liegt auf dem messesschnellweg weidetor bruecke.

Neue Brücke sichert Verkehr

Entscheidung für einen Brückenersatzneubau

Nach einem intensiven Variantenvergleich hat sich die Landesbehörde für den Bau einer neuen Brücke am Weidetorkreisel entschieden. Gründe für die Brücke statt einer Unterführung sind unter anderem die höhere Wirtschaftlichkeit, der geringere Flächenverbrauch sowie reduzierte Auswirkungen auf Flora, Fauna, Boden und Grundwasser. Die Planung wird nun konkretisiert und erfolgt in enger Abstimmung mit der Landeshauptstadt Hannover.

Behelfsbrücke sichert Verkehrsfluss während der Bauzeit

Bis die neue Brücke in Betrieb geht, wird eine etwa 210 Meter lange Behelfsbrücke südlich der heutigen Brücke gebaut. Diese soll den Messeschnellwegverkehr zuverlässig sicherstellen und zugleich den städtischen Verkehr entlasten. Besonders LKW ab 3,5 Tonnen können dann wieder direkt über den Messeschnellweg fahren, ohne den Weidetorkreisel zu umfahren. Der Baubeginn der Behelfsbrücke ist für Mitte 2028 geplant, die Inbetriebnahme für Ende 2030 vorgesehen.

Vorbereitungen und Planungsschritte

Aktuell laufen bereits die Vorbereitungen für den Bau der Behelfsbrücke. Die Landesbehörde hat das Baurechtsverfahren bei der Planfeststellungsbehörde der Region Hannover beantragt. Zudem werden notwendige technische Planungen angepasst und Versorgungsleitungen unterirdisch verlegt. Die Fläche wird vor Beginn der Bauarbeiten auf mögliche Kampfmittel untersucht.

„Die Behelfsbrücke ermöglicht den sicheren Verkehrsfluss während der Bauzeit des Ersatzneubaus“, sagte ein Sprecher der Landesbehörde.

Verfügbarkeit der Bestandsbrücke bis zum Neubau

Die vorhandene Brücke wird derzeit verstärkt, um auch während der Bauzeit genutzt werden zu können. Diese Verstärkungsarbeiten sollen bis April abgeschlossen sein. Die Gestaltung der späteren neuen Brücke bleibt von den Maßnahmen für die Behelfsbrücke unberührt und wird gesondert abgestimmt.

Verkehrsführung und Fuß- sowie Radwege

Zusätzlich koordiniert die Landesbehörde mit der Landeshauptstadt Hannover bereits Routen für Fuß- und Radwege, die während der Bauzeit eingerichtet werden müssen. Weitere Abstimmungen mit verschiedenen Behörden finden ebenfalls statt, um den Verkehrsfluss und die Sicherheit während der mehrjährigen Bauphase sicherzustellen.

Weitere Informationen zum Ausbau des Messeschnellwegs sind auf der Website der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr verfügbar. Einen Überblick über weitere Infrastrukturprojekte in Hannover finden Sie auf regionalupdate.de.

Baubeginn und Ausblick auf den Ersatzneubau

Der Bau der Behelfsbrücke am Messeschnellweg Weidetor beginnt Mitte 2028. Anschließend wird die neue Hauptbrücke geplant und errichtet, wobei Gestaltungsdetails weiterhin in enger Zusammenarbeit mit der Stadt abgestimmt werden. Die Inbetriebnahme der Behelfsbrücke ist für Ende 2030 vorgesehen, um den Verkehr sicher und zuverlässig zu gewährleisten. Ziel ist es, den Messeschnellweg am Weidetor langfristig leistungsfähig und umweltverträglich zu gestalten.

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