Nürnberg. Die aktuellen wohnungspreise mittelstaedte deutschland zeigen einen deutlichen Anstieg in 108 von 120 untersuchten Städten. Trotz des Preisanstiegs bleiben viele Mittelstädte im Vergleich zu den Großstädten weiterhin erschwinglich.
Jetzt günstiger wohnen – Entwicklung der Wohnungspreise in Mittelstädten in Deutschland
Die aktuelle Analyse von immowelt verdeutlicht, dass Eigentumswohnungen in deutschen Mittelstädten mit 20.000 bis 100.000 Einwohnern im Durchschnitt preislich moderater sind als in den umliegenden Metropolregionen. Besonders auffällig ist der Vergleich zwischen Mittelstädten und Großstädten wie München, Berlin oder Hamburg. So liegen die Quadratmeterpreise in Landshut mit 4.120 Euro weniger als halb so hoch wie in München, wo die Preise über 8.000 Euro betragen.
Starkes Preiswachstum vor allem in Nordrhein-Westfalen
In Nordrhein-Westfalen verzeichneten mehrere Mittelstädte mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis um 2.000 Euro die höchsten prozentualen Zuwächse bei den Wohnungspreisen. Städte wie Bad Oeynhausen, Herford und Minden wiesen je einen Anstieg von 14,7 Prozent auf. Trotz dieses Zuwachses bleiben die Preise hier im Vergleich zu Metropolen erschwinglich.
Günstige und teure Mittelstädte im bundesweiten Vergleich
Ostdeutsche Mittelstädte wie Plauen behaupten sich als die günstigsten Standorte: Hier kostet der Quadratmeter nur 945 Euro. Am anderen Ende der Skala steht Konstanz am Bodensee mit einem Preis von 5.648 Euro pro Quadratmeter, gefolgt von Rosenheim und Tübingen. Die allgemeinen Tendenzen zeigen, dass trotz der Anstiege eine große Bandbreite an Preisniveaus in den Mittelstädten existiert.
„Die deutschen Mittelstädte stellen eine bezahlbare Alternative für Suchende dar, denen die Metropolen zu teuer sind, die aber nicht auf die Vorzüge des urbanen Lebens verzichten wollen“, sagte Dr. Robert Wagner, Geschäftsführer von immowelt.
- 108 von 120 Mittelstädten verzeichnen einen Preisanstieg
- Spitzenanstiege bis zu 14,7 Prozent in NRW
- Preise in Mittelstädten oft bis zu 50 Prozent günstiger als in Großstädten
Beispielsweise liegen die Preise in Brandenburg an der Havel bei durchschnittlich 2.455 Euro, deutlich unter Berlins Niveau von rund 5.000 Euro pro Quadratmeter.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Wohnungspreise in Mittelstädten – Chancen für Käufer und zukünftige Entwicklungen
Die Ergebnisse der immowelt-Analyse weisen auf ein nach wie vor attraktives Preisniveau in zahlreichen deutschen Mittelstädten hin. Für Interessenten bedeutet das, dass der Erwerb von Eigentumswohnungen außerhalb der Großstädte finanzierbar bleibt, zumal einzelne Standorte bereits rückläufige Preise verzeichnen, wie Landshut mit einem Rückgang von 4,2 Prozent. Die Entwicklung ist für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen relevant, die städtisches Leben suchen, dabei jedoch Kosten reduzieren möchten.
Zukünftig könnte sich der Trend verstärken, da immer mehr Käufer die preislichen Vorteile der Mittelstädte erkennen. Die Metropolregionen bleiben jedoch aufgrund ihrer wirtschaftlichen Bedeutung und Infrastruktur attraktiv, was die Preisunterschiede weiterhin begründet. Immowelt stellt umfangreiche Daten und Tabellen zu den Preisentwicklungen bereit, um interessierten Bürgerinnen und Bürgern fundierte Orientierung zu ermöglichen (immowelt.de Pressebereich).
Weitere Informationen und regionale Immobilienangebote finden Sie in unserem Magazin regionalupdate.de.
Für einen bundesweiten Vergleich der Immobilienpreise und weiterführende Details empfielt sich ein Blick auf die Berichterstattung des Statistischen Bundesamtes (destatis.de).

