Hybride PK zur Agrarpolitik-Studie in Berlin am 18. März

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Berlin. Eine neue Agrarpolitik Studie Berlin zeigt, dass die bisherige Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union die Erwartungen weder für Landwirte noch für Klima und öffentliche Haushalte erfüllt hat. Eine marktorientierte und klimagerechte Neuausrichtung steht im Fokus der aktuellen Debatte.

Mehr Markt Jetzt: Chancen und Herausforderungen einer neuen Agrarpolitik Studie Berlin

Die vorgelegte Studie „Optionen zur Umsetzung des Verursacherprinzips in der Landwirtschaft“ wurde vom Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO) im Auftrag des Vereins nature solidarity e.V. erstellt. Sie kritisiert den bisherigen Ansatz der GAP, die seit 2000 mit fast 1.500 Milliarden Euro subventioniert wurde. Trotz dieser finanziellen Mittel konnten die gesetzten Ziele für Umwelt und Wirtschaft nur unzureichend realisiert werden.

Kritik an Subventionen und Bürokratie

Die Autoren der Studie betonen, dass der Mix aus Subventionen und komplexen bürokratischen Auflagen nicht die erwünschten Effekte erzielt hat. Stattdessen sei ein stärker marktorientiertes System notwendig, das ökologische und soziale Gesichtspunkte besser integriert.

„Mit der bisherigen Gemeinsamen Agrarpolitik ist weder für Landwirte noch für Klima und öffentliche Haushalte etwas gewonnen worden“, sagte Prof. Gabriel Felbermayr, Direktor des WIFO.

Vorschläge für einen neuen Ansatz

Die Studie schlägt vor, Umweltabgaben und einen Emissionshandel als Instrumente einzuführen, um das Verursacherprinzip in der Landwirtschaft umzusetzen. Damit sollen klimagerechte Anreize geschaffen und zugleich die Wettbewerbsfähigkeit der Landwirte gesichert werden. Ausgleichsmaßnahmen für betroffene Betriebe sind Teil des Konzeptes.

Das gesellschaftliche Ziel bleibt eine zukunftsfähige Agrarwirtschaft, die stabile Erträge, bezahlbare Lebensmittel und eine intakte Umwelt gewährleistet.

Nature Solidarity e.V. setzt sich als gemeinnützige Organisation für Biodiversität und nachhaltige Landwirtschaft in der EU ein. Mehr zur Agrarpolitik und entsprechenden Studien finden Leser unter anderem auf der Webseite des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (WIFO) sowie bei nature solidarity.

Für weiterführende Informationen zur Agrarpolitik in Deutschland und Europa bietet regionalupdate.de zahlreiche fachliche Beiträge mit aktuellem regionalem Bezug.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Schlussbetrachtung: Regionale Relevanz und Perspektiven der Agrarpolitik Studie Berlin

Auch für die Landwirtschaft in der Region ist eine Anpassung der Agrarpolitik essenziell. Die Umstellung auf marktorientierte und klimagerechte Instrumente kann Einfluss auf Betriebsstrukturen, Antragstellungen und Fördermöglichkeiten haben. Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies eine längerfristige Sicherung regionaler Lebensmittelversorgung und Umweltschutz.

Zum 18. März 2026 lädt nature solidarity e.V. zu einer hybriden Pressekonferenz nach Berlin ein, bei der die Studie vorgestellt wird. Der Austausch über zukünftige politische Entscheidungen und praktische Umsetzungschancen steht im Mittelpunkt.

Landwirte, Interessierte und Entscheidungsträger können hier Impulse für eine nachhaltige Agrarpolitik erhalten, die den aktuellen Herausforderungen Rechnung trägt.

Mehr zum Thema Agrarpolitik erfahren Sie in weiteren Beiträgen auf regionalupdate.de. Weitere sachliche Informationen zur EU-Agrarpolitik bietet auch die offizielle Webseite der Europäischen Kommission.

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