Gülzow. Die Aktionswoche „Torffrei gärtnern!“ findet in diesem Jahr vom 13. bis 22. März statt. Mit der Kampagne informiert das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH), wie torffrei gaertnern klima schützt und welche praktischen Tipps Hobbygärtnerinnen und -gärtner beachten sollten.
Jetzt torffrei gärtnern
Torffreie Erde ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz, weil Torf als Kohlenstoffspeicher in Moorböden wirkt. Wird Torf abgebaut und als Blumenerde genutzt, wird das gebundene CO2 freigesetzt. Deshalb empfiehlt das BMLEH, möglichst auf torffreie oder torfreduzierte Erden umzusteigen.
Eigenschaften torffreier Erde
Torffreie Substrate speichern Wasser und Nährstoffe weniger gut als Torferde. Deshalb muss bei der Pflege öfter und in kleineren Mengen gegossen werden. Ebenso ist eine angepasste Düngung wichtig. Zudem sind diese Erden mikrobiell aktiver, das heißt lebendiger, daher sollten sie schnell aufgebraucht und kühl sowie luftdicht gelagert werden.
„Zum Beispiel speichert torffreie Erde nicht so viel Wasser. Deswegen ist es eben wichtig, öfter und auch in kleinen Mengen zu gießen. Sie braucht aber auch ein angepasstes Düngen. … Diese Erden lieber zackig aufgebrauchen oder kühl lagern und die Verpackung immer gut schließen“, sagte die Parlamentarische Staatssekretärin Silvia Breher.
Erkennungsmerkmale und Beratungsangebote
Torffreie Erden sind im Handel durch Begriffe wie „torffrei“ oder „ohne Torf“ gekennzeichnet. „Torfarm“ oder „torfreduziert“ bedeuten meist einen Torfanteil von bis zu 70 Prozent. Die Fachhändler und Baumsärkte bieten Beratung zur Auswahl der passenden Erde und geben Pflegetipps, auch im Rahmen der Aktionswoche.
„An der Aktionswoche beteiligen sich jetzt über 340 Märkte in ganz Deutschland. Gärtnereien, Gartencenter, Baumarktketten, Discount-Lebensmittelhändler und Naturschutzorganisationen wie der NABU stellen das Motto ‚torffrei Gärtnern‘ in den Mittelpunkt“, betont Silvia Breher.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Bedeutung des torffreien Gärtnerns für Verbraucher in der Region
Die Umstellung auf torffreie Erde schont das Klima, indem CO2-Emissionen aus Moorbodenabbau verhindert werden. Verbraucherinnen und Verbraucher in der Region können mit der bewussten Wahl der Blumenerde aktiv zum Klimaschutz beitragen. Die Teilnahme an Aktionen wie der „Torffrei gärtnern!“-Woche bietet Gelegenheit, sich umfassend zu informieren und die passende Erde für den eigenen Garten zu finden.
Für weiterführende Informationen und Tipps rund um das Thema torffreies Gärtnern bietet die Aktionswebsite www.torffrei.info umfangreiche Inhalte. Zudem gibt es viele Hinweise bei der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) unter fnr.de. Regionale Gartenfachhandelspartner sind ebenfalls wichtige Anlaufstellen.
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Offizielle Informationen der Bundesregierung zur Nachhaltigkeit im Gartenbau sind verfügbar unter bmvel.de.

