Grimme-Preis 2026: Zwei NDR Produktionen gewinnen

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Hamburg. Der NDR Grimme Preis wurde in diesem Jahr für zwei Produktionen des Senders verliehen. Ausgezeichnet wurden der Thriller „Die Nichte des Polizisten“ in der Kategorie „Fiktion“ sowie der Kinofilm „Grüße vom Mars“ in der Kategorie „Kinder und Jugend“.

NDR siegt erneut

Der Grimme-Preis gilt als eine der renommiertesten Auszeichnungen im deutschen Fernsehen. Mit der Ehrung von „Die Nichte des Polizisten“ würdigt die Jury den Film als „eine eindringliche Reflexion über institutionelle Blindstellen, bedrohliche Machtgefüge und Fragilität unserer Sicherheit“. Der Thriller basiert auf dem Mordfall der Polizistin Michèle Kiesewetter und zeigt die Herausforderungen junger Polizisten im Spannungsfeld von organisierter Kriminalität und rechtsextremen Tendenzen. Regie führte Dustin Loose, die Hauptrollen spielen Magdalena Laubisch, Max von der Groeben und Thorsten Merten.

Der Kinofilm „Grüße vom Mars“ wurde für seine einfühlsame Darstellung eines Jungen im Autismus-Spektrum ausgezeichnet. Die Jury lobte die „außergewöhnliche Sensibilität, Genauigkeit und erzählerische Kraft“ des Films. Die Geschichte handelt von Tom, einem zehnjährigen Jungen, der die Welt auf seine eigene Weise entdeckt. Die Hauptrolle übernimmt Theo Kretschmer. Produziert wurde der Film in Koproduktion mit dem NDR, KiKA und dem HR unter der Regie von Sarah Winkenstette.

Produktion und Unterstützung

„Grüße vom Mars“ ist eine Adaption des gleichnamigen Kinderbuchs von Thomas Möller und Sebastian Grusnick. Unterstützt wurde die Produktion von mehreren Filmförderungen, darunter die MOIN Filmförderung und die Film- und Medienstiftung NRW. Holger Hermesmeyer ist der verantwortliche Redakteur beim NDR. Beide Filme sind in den Mediatheken des NDR abrufbar.

Stimmen vom NDR

NDR Programmdirektor Frank Beckmann betonte die Bedeutung des Preises für die Produktionen:

„Der Grimme-Preis für unseren Kinderfilm ‚Grüße vom Mars‘ freut mich besonders. Mit großer Sensibilität und erzählerischer Kraft erzählt er vom Aufwachsen eines Jungen im Autismus-Spektrum und zeigt, wie berührend und relevant Geschichten für ein junges Publikum sein können. Zugleich gratuliere ich den Kolleginnen und Kollegen des SWR und allen Beteiligten herzlich zur Auszeichnung für ‚Die Nichte des Polizisten‘.“

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Bedeutung für Hamburg und die Medienszene

Die Auszeichnungen bestätigen die Rolle Hamburgs als wichtigen Medienstandort. Für Zuschauerinnen und Zuschauer in der Region bedeuten die prämierten Werke eine Bereicherung des kulturellen Angebots mit anspruchsvoller und gesellschaftlich relevanter Unterhaltung. Der NDR plant, die preisgekrönten Produktionen weiterhin prominent in seinen Programmen und Onlineangeboten zu präsentieren.

Die offizielle Verleihung des Grimme-Preises findet am 24. April statt. Weitere Informationen zu aktuellen Produktionen des NDR und preisgekrönten Formaten finden Sie auf regionalupdate.de sowie auf der Webseite des Grimme-Instituts.


Weitere Informationen:

  • „Die Nichte des Polizisten“ in der NDR Mediathek: https://ots.de/1nYi1m
  • „Grüße vom Mars“ in der NDR Mediathek: https://ots.de/2nLP4o

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