Berlin. Die generationen esskultur nachhaltig zu gestalten, liegt im Fokus aktueller Diskussionen. Eine repräsentative Umfrage von Too Good To Go zeigt deutliche Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den Altersgruppen beim Essen und Umgang mit Lebensmitteln.
Esskultur generationen entdecken
Die Untersuchung verdeutlicht, wie unterschiedlich die Lebensstile und Essgewohnheiten der Generationen sind. Während ältere Menschen eher an traditionellen Einkaufsmöglichkeiten wie klassischen Supermärkten festhalten, nutzen jüngere Verbraucher häufiger Online- und alternative Angebote. Diese Offenheit zeigt sich auch beim Austausch von Lebensmitteln und der Nutzung digitaler Lösungen.
Unterschiedliche Essgewohnheiten und Einkaufsweisen
Die Foodtrend-Forscherin Hanni Rützler erklärt, dass die junge Generation beim Thema Ernährung sehr experimentierfreudig ist, während Ältere sich stärker auf Bewährtes verlassen. Dennoch herrscht Einigkeit beim frischen Kochen.
„Die Älteren hingegen bleiben eher traditionell und neigen dazu, Neues weniger auszuprobieren. Außerdem setzen sie beim Einkaufen hauptsächlich auf die klassischen Supermärkte. Die jüngere Generation nutzt hingegen viel mehr Online- und alternative Angebote, sowohl beim Einkauf als auch beim Weitergeben von Lebensmitteln. Hier ist es vor allem die jüngere Generation, die den Älteren eigentlich einen Schritt voraus ist“, sagte Rützler.
Einflüsse auf Ess- und Kochverhalten
Die Studie betont zudem den Einfluss wirtschaftlicher Krisen und der Corona-Pandemie auf den bewussteren Umgang mit Lebensmitteln. Beide Generationen achten auf Preis und haben feste Budgets für Lebensmittelkäufe.
„Aber wirtschaftliche Krisen und auch die Corona-Pandemie haben einen großen Einfluss auf das Ess- und Kochverhalten genommen. In der Zeit konnte man weniger auswärts gehen und hat sich mehr mit dem Essen auseinandergesetzt. Auch beim Sparen sind die Generationen sich eigentlich ziemlich nahe, denn beide achten beim Einkauf auf den Preis und haben ein festes Monatsbudget für Lebensmittel“, erläuterte die Expertin.
Umgang mit Lebensmittelverschwendung
Ein zentraler Unterschied besteht im Umgang mit Mindesthaltbarkeitsdaten. Ältere Menschen vertrauen mehr auf ihre Sinne, um die Genießbarkeit von Produkten zu beurteilen, während jüngere diese oft zu schnell wegwerfen. Dies hat direkten Einfluss auf die Menge der Lebensmittelverschwendung.
„Die Älteren hingegen werfen Lebensmittel seltener weg und achten vielmehr auf die eigenen Sinne. Sie riechen, sie schmecken, sie probieren das Lebensmittel und entscheiden dann, ob es noch passt oder nicht. Und das macht Sinn, weil dieses Datum zeigt an, bis zu welchem Zeitpunkt der Hersteller die beste Qualität garantiert. Aber viele Produkte sind darüber hinaus über Wochen und Monate wunderbar genießbar“, sagte Rützler.
Apps gegen Lebensmittelverschwendung
Einigkeit herrscht bei der Wichtigkeit, Lebensmittelverluste zu vermeiden. Anwendungen wie die „Too Good To Go“-App bieten praktische Unterstützung, um überschüssige Lebensmittel zu retten.
„Hier gibt es tolle Anbieter von Apps, wie zum Beispiel ‚Too Good To Go‘, die helfen, Lebensmittelverschwendung zu vermeiden und gleichzeitig aber auch den Geldbeutel zu schonen. Und ich glaube, da sind wir im Moment über alle Generationsgrenzen hinaus uns einig, dass das ein wichtiges Thema ist“, so Rützler.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Nachhaltige Esskultur fördert das regionale Bewusstsein
Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet das, dass sowohl die bewusste Auswahl frischer Produkte als auch digitale Lösungen zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen beitragen können. Regionale Anbieter und Supermärkte sind dabei zentrale Akteure, die mit passenden Angeboten die verschiedenen Generationen ansprechen können. Die Nutzung von Apps wie „Too Good To Go“ ermöglicht einen einfachen Zugang zu nachhaltigem Konsum.
Weitere Informationen zu Ernährungstrends und nachhaltiger Lebensweise finden Interessierte auf regionalupdate.de sowie auf der Webseite des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft bmelf.de.
Zukünftige Entwicklungen und Initiativen zur Förderung der nachhaltigen Esskultur und Lebensmittelrettung sind erwartbar, da das Bewusstsein für diese Themen in allen Altersgruppen wächst.

