Zwölf Schulklassen treffen den Deutschen Ethikrat

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Berlin. Zwölf Schulklassen aus verschiedenen Regionen Deutschlands wurden vom Deutschen Ethikrat ausgewählt, ihre Ideen zum Thema „Was ist ein gutes Leben?“ kreativ umzusetzen und im Herbst mit dem Ethikrat zu diskutieren. Die Aktion „Schulklassen Deutscher Ethikrat“ fördert den Austausch zwischen jungen Menschen und Experten auf der Herbsttagung in Leipzig.

Jugendliche treffen Ethikrat

Der Deutsche Ethikrat hatte Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8 und 9 bundesweit zur Teilnahme aufgerufen. Unter dem Motto „Eure Vorstellungen vom guten Leben – Was zählt, wer zählt und wer zahlt was?“ sollten die Jugendlichen ein Exposé einreichen, in dem sie darlegen, wie sie ihre Vorstellungen vom guten Leben bearbeiten und gestalten wollen. Die kreative Umsetzung war vielfältig möglich – beispielsweise als Film, Podcast, Song oder Plakat.

Aus den zahlreichen Bewerbungen wählte der Ethikrat zwölf Klassen und eine Jugendeinrichtung aus unterschiedlichen Bundesländern aus. Diese entstanden aus den Städten Filderstadt, Berlin, Leipzig, Erfurt, Halle (Saale), Bonn und Osnabrück. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben nun Gelegenheit, ihre Projekte am 11. November 2026 während der Herbsttagung „Triff den Ethikrat! Eure Vorstellungen vom guten Leben“ in Leipzig zu präsentieren und mit den Expertinnen und Experten ins Gespräch zu kommen.

Auswahl der Schulklassen

Die beteiligten Schulen und Einrichtungen sind:

  • Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium, Filderstadt
  • Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium, Berlin-Lichtenberg (drei Klassen)
  • Johanna-Moosdorf-Schule, Leipzig
  • Kinder- und Jugendhaus BOLLE, Berlin-Marzahn
  • Königin-Luise-Gymnasium, Erfurt
  • Kosmos-Schule, Berlin-Lichtenberg
  • Lyonel-Feininger-Gymnasium, Halle (Saale)
  • Otto-Kühne-Schule Godesberg, Bonn
  • Rosa-Luxemburg-Gymnasium, Berlin-Pankow
  • Ursulaschule, Osnabrück

„Jungen Menschen gehört die Zukunft – und deshalb brauchen sie auch eine Stimme in unserer Gesellschaft, die gehört wird“, sagte Cornelia Betsch, Mitglied im Deutschen Ethikrat und Sprecherin der Vorbereitungs-AG für die Schülertagung.

Ziel der Mitmach-Aktion

Der Deutsche Ethikrat will mit dieser Aktion den gesellschaftlichen Dialog fördern und Jugendlichen eine Plattform bieten, sich mit ethischen Fragen auseinanderzusetzen und diese sichtbar zu machen. Bereits 2022 hatte der Ethikrat mit jungen Menschen Erfahrungen aus der Pandemie diskutiert, was zur Stellungnahme „Klimagerechtigkeit“ 2024 führte.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Abschluss: Ethikrat stärkt regionale Mitwirkung junger Menschen

Die Aktion „Schulklassen Deutscher Ethikrat“ bietet Jugendlichen aus verschiedenen Regionen eine wertvolle Gelegenheit, sich aktiv in gesellschaftliche Debatten einzubringen. Durch die Einbindung junger Menschen in den ethischen Diskurs trägt der Ethikrat dazu bei, dass deren Perspektiven in politischen und gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen berücksichtigt werden. Die Präsentation der Projekte am 11. November 2026 in Leipzig stellt für die Teilnehmenden einen wichtigen Schritt dar, um ihre Vorstellungen vom guten Leben öffentlich vorzustellen und mit Fachleuten zu diskutieren.

Interessierte können sich weiter über die Aktion und den Deutschen Ethikrat auf ethikrat.org informieren. Mehr zu weiteren regionalen Entwicklungen entnehmen Sie den Beiträgen auf regionalupdate.de.

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