Breites Bündnis fordert Tempolimit 80 außerorts bei Verkehrsministerkonferenz

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Berlin. Ein breites gesellschaftliches Bündnis fordert die Verkehrsministerkonferenz dazu auf, ein tempolimit 80 ausserorts zu beschließen. Die Maßnahme soll neben Tempo 30 innerorts und Tempolimit auf Autobahnen jährlich hunderte Verkehrstote vermeiden und den Klimaschutz im Verkehrssektor stärken.

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Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und mehrere Organisationen, darunter die Gewerkschaft der Polizei und der Verkehrsclub Deutschland, sprechen sich für eine Absenkung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf Landstraßen von 100 auf 80 Kilometer pro Stunde aus. Nach Angaben des Bündnisses führt diese Maßnahme jährlich zum Schutz von Menschenleben und zur Reduktion von Schwerstverletzten. Zusätzlich würde sie eine CO2-Einsparung von bis zu 11,7 Millionen Tonnen pro Jahr ermöglichen.

Unterstützung durch Experten und Organisationen

Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH, betont, dass die bisherigen Diskussionen ohne konkrete Schritte bleiben und ein sofortiges Handeln notwendig sei:

„Wir fordern die Landesverkehrsminister auf, sich endlich für ein Tempolimit von 100 auf Autobahnen, 80 außerorts und 30 innerorts einzusetzen, um Menschenleben zu retten und die klaffende CO2-Lücke im Verkehrssektor zu schließen.“

Auch die Gewerkschaft der Polizei appelliert an die Verantwortlichen, den Unfallschwerpunkt Landstraße nicht zu vernachlässigen, da dort die meisten tödlichen Unfälle stattfänden.

Unfallstatistiken und internationale Erfahrungen

Der Verkehrsclub Deutschland verweist darauf, dass fast 60 Prozent aller tödlichen Verkehrsunfälle auf Landstraßen passieren, bei einem Drittel war zu schnelles Fahren die Hauptursache. Studien aus Frankreich zeigen, dass die Absenkung der Höchstgeschwindigkeit auf 80 km/h auf Landstraßen die Unfallzahlen deutlich senken kann. Die Initiative für sichere Straßen sieht darin ein wichtiges Instrument zur Erfüllung der Ziele der Vision Zero, die auf die Vermeidung aller Verkehrstoten abzielt.

Verbündete der Initiative

Zum Bündnis gehören unter anderem der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Greenpeace Deutschland, FUSS e.V., sowie die Verkehrsunfall-Opferhilfe Deutschland. Sie alle unterstützen die Forderung nach Tempo 80 außerorts als kostenfreie und wirkungsvolle Maßnahme zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und zum Klimaschutz.

Beispielhafte Informationen zur Verkehrssicherheit und Klimaschutz im Verkehrssektor sind über regionalupdate.de sowie bei der Deutschen Umwelthilfe unter duh.de verfügbar.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Regionale Bedeutung und Ausblick

Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet die Einführung eines tempolimit 80 ausserorts mehr Sicherheit im Straßenverkehr, insbesondere auf Landstraßen, die als Unfallschwerpunkte gelten. Weniger schwere Unfälle können Leben retten und die Gesundheitsversorgung entlasten. Zudem trägt die Maßnahme zur klimafreundlichen Verkehrspolitik bei, reduziert den Verbrauch fossiler Brennstoffe und verbessert die Luftqualität.

Die Verkehrsministerkonferenz steht vor der Entscheidung, diese Empfehlungen umzusetzen. Weitere Initiativen und Petitionen laden die Bevölkerung ein, die Forderungen nach Tempo-80 auf Landstraßen aktiv zu unterstützen. Damit verbunden sind erwartete positive Effekte für die gesamte Region, vor allem durch eine nachhaltigere und sicherere Mobilität.

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