IHK Broschüre stärkt Krisenvorsorge in Osnabrück

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Osnabrück. Die IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim hat die Broschüre „Vorsorgeplan: Krisen, Katastrophen, Konflikte“ veröffentlicht, um Unternehmen in der Region bei der Krisenvorsorge zu unterstützen. Der Krisenvorsorgeplan Unternehmen Osnabrück richtet sich vor allem an kleine und mittlere Unternehmen, die ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber unerwarteten Störungen verbessern möchten.

So schützt Ihr Betrieb

Inhalte der Broschüre für eine effektive Krisenplanung

Der Krisenvorsorgeplan führt Unternehmen Schritt für Schritt durch zentrale Aspekte der Krisen- und Notfallplanung. Dazu zählen die Festlegung klarer Verantwortlichkeiten, die Organisation der Notfallkommunikation und die Analyse potenzieller Schwachstellen in den Lieferketten. Ebenfalls berücksichtigt werden die Absicherung der kritischen Infrastruktur sowie Maßnahmen zum Schutz vor Cyberangriffen. Personalplanung und Vertretungsregelungen ergänzen die praxisnahen Empfehlungen zur Stärkung der betrieblichen Resilienz.

Entstehung und Verfügbarkeit des Vorsorgeplans

Der Krisenvorsorgeplan wurde in Zusammenarbeit von der Handelskammer Hamburg und dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) erstellt. Die IHK Osnabrück macht diese Broschüre nun in der Wirtschaftsregion Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim zugänglich. Unternehmen können die Publikation unter www.ihk.de/osnabrueck (Nr. 6986184) kostenlos herunterladen.

„Unsere Broschüre bietet kleinen und mittleren Betrieben die nötige Orientierung, um auch in unsicheren Zeiten handlungsfähig zu bleiben“, erklärte Frank Hesse, Geschäftsbereichsleiter der IHK Osnabrück.

Bedeutung der Krisenvorsorge für regionale Unternehmen

Krisen wie Energieengpässe, Lieferkettenprobleme und Cyberangriffe treffen Unternehmen aller Größenordnungen, auch in der Region Osnabrück. Ein strukturierter Krisenvorsorgeplan hilft, finanzielle Schäden zu minimieren und den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten. Die Initiative der IHK zielt darauf ab, das Bewusstsein für diese Themen zu stärken und praktikable Lösungen anzubieten.

Ansprechpartner und weiterführende Informationen

Unternehmen, die Fragen zur Broschüre oder zur Umsetzung der Maßnahmen haben, können sich an Jens Mußmann bei der IHK Osnabrück wenden (Tel. 0541 353-103, E-Mail: [email protected]). Weitere wirtschaftsrelevante Informationen bietet der regionale Newsletter der IHK sowie die Website ihk.de/osnabrueck. Für allgemeine Informationen zum Bevölkerungsschutz steht das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unter bbk.bund.de zur Verfügung.

Nächste Schritte zur Stärkung der betrieblichen Resilienz

Der nächste Schritt für Unternehmen in Osnabrück ist, den Krisenvorsorgeplan zu studieren und in die betriebliche Organisation zu integrieren. Die IHK empfiehlt, Verantwortlichkeiten festzulegen und erste Maßnahmen zur Risikominimierung umzusetzen. Zugleich sollen Betriebe auf aktuelle Entwicklungen wie Cyberbedrohungen oder geopolitische Risiken reagieren und ihre Vorsorgepläne regelmäßig aktualisieren. Termine für Informationsveranstaltungen oder Workshops der IHK folgen und werden über die regionale Website sowie den Newsletter bekanntgegeben.

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