Die PtX Development GmbH hat gemeinsam mit KGAL die Mehrheit am Wasserstoffprojekt in Lubmin übernommen. Das Projekt soll bis zu 1,7 Gigawatt Wasserstoffproduktion ermöglichen und könnte eines der größten seiner Art in Deutschland werden.
Wasserstoff-Hub Lubmin: Ein Schlüssel zur Dekarbonisierung
Berlin/Lubmin – Mit der Übernahme der Mehrheit am grünen Wasserstoffprojekt von Lhyfe in Lubmin durch die PtX Development GmbH und ihren Partner KGAL werden die Weichen für eines der vielversprechendsten Wasserstoffprojekte in Deutschland gestellt. Der Standort in Mecklenburg-Vorpommern wird sich durch eine Flächenerweiterung um mehr als zehn Hektar zu Deutschlands größtem Wasserstoff-Hub entwickeln, mit einer jährlichen Produktionskapazität von bis zu 160.000 Tonnen Wasserstoff.
Strategische Vorteile durch Nähe und Infrastruktur
Die Region Lubmin bietet ideale Voraussetzungen für die Wasserstoffproduktion. Mit direktem Zugang zu Offshore-Windenergie und günstigen Bedingungen für die Einrichtung von Umspannwerken und Trassen wird Lubmin zu einem zentralen Punkt für die nationale und europäische Energiewende. Durch den Ausbau der Entwicklungsflächen kann die Elektrolysekapazität im Gigawatt-Maßstab schneller realisiert werden.
Dr. Alan Cadmus, CEO von PtX Development, hebt hervor, dass der Standort eine zentrale Rolle in der zukünftigen Sektorenkopplung spielen wird. „Wir legen den Grundstein für eine zuverlässige, skalierbare und wettbewerbsfähige Versorgung der Industrie mit grünem Wasserstoff. Gerade in der Stahl- und Chemieindustrie ist dies von entscheidender Bedeutung,“ so Cadmus.
Starke Partnerschaften für nachhaltigen Erfolg
Für die Umsetzung des Projektes arbeiten die PtX Development GmbH und KGAL eng mit weiteren Partnern wie der GP JOULE Gruppe zusammen, die umfassende Erfahrung in den Bereichen erneuerbare Energien und Wasserstoffintegration mitbringt. Thomas Engelmann, Head of Energy Transition bei KGAL, beschreibt Lubmin als einen Eckpfeiler der deutschen Wasserstoffwirtschaft.
Mit der Kombination aus Investitionserfahrung und technologischem Know-how der beteiligten Unternehmen, wird das Projekt in Lubmin nicht nur zur Stärkung der deutschen Wasserstoffwirtschaft beitragen, sondern auch als Modell für zukünftige Projekte in Europa dienen.

