Anne Applebaum spricht am 13. Mai zur Zukunft Europas

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Am 13. Mai 2026 wird Anne Applebaum, amerikanisch-polnische Historikerin, eine entscheidende Rede am Wiener Judenplatz halten. Unter dem Titel „The European Moment“ thematisiert sie die Herausforderungen und Chancen Europas in der aktuellen politischen Landschaft.

Wiener Festwochen laden ein

Die Wiener Festwochen, die ERSTE Stiftung und das Institut für die Wissenschaften vom Menschen (IWM) organisieren zum fünften Mal die Rede an Europa. Die traditionell hochkarätigen Vorträge sollen die Öffentlichkeit dazu anregen, über die Zukunft des europäischen Projekts nachzudenken.

Das Thema der Rede

In ihrer Rede wird Applebaum darauf eingehen, ob und wie Europa seine Rolle in einer zunehmend instabilen Weltordnung definieren kann. Während autoritäre Regierungen in vielen Regionen als tragfähige Modelle angesehen werden, vermisst die Historikerin Perspektiven für eine demokratische Zukunft. Sie fragt, wie Europa mit Lehren aus den Herausforderungen des 20. Jahrhunderts umgehen kann und ob die „Alte Welt“ in der Lage ist, sich als glaubwürdige Alternative zur Rückkehr rückwärtsgewandter Ideen darzustellen.

Über Anne Applebaum

Anne Applebaum ist eine vielfach ausgezeichnete Historikerin und Autorin, die für ihre kritischen Analysen zur politischen Entwicklung in Europa bekannt ist. Ihre Werke, darunter „Roter Hunger“ und „Der Eiserne Vorhang“, beschäftigen sich mit den dunklen Kapiteln der europäischen Geschichte und deren Einfluss auf aktuelle gesellschaftliche Strömungen.

Veranstaltungsdetails

Die Rede findet in englischer Sprache am 13. Mai 2026 um 18:00 Uhr am Judenplatz in Wien statt. Bei eventueller Schlechtwetterlage wird die Veranstaltung ebenfalls durchgeführt, und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Da es vor Ort keine Sitzgelegenheiten gibt, wird empfohlen, frühzeitig zu erscheinen. Außerdem wird die Rede live auf der Webseite der Wiener Festwochen übertragen.

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