Die VITUS Privatklinik präsentiert die Ergebnisse von 15 Jahren Erfahrung mit nicht-thermischen elektroporationsbasierten Therapien gegen Prostatakrebs. Über 2.000 Behandlungen und zahlreiche Veröffentlichungen unterstreichen die Bedeutung dieser innovativen Methodik.
Klinische Ergebnisse und Studien
Die VITUS Privatklinik hat die Ergebnisse ihrer langjährigen Anwendung der Elektroporation bei Prostatakrebs veröffentlicht. Seit 2011 wurden über 2.000 Behandlungen durchgeführt, mit über 600 publizierten Ergebnissen in renommierten Fachzeitschriften wie PLOS ONE und Radiology and Oncology. Diese Studien bieten nicht nur Einblicke in die Wirksamkeit der Therapie, sondern auch in die Patientensicherheit und Lebensqualität.
Nachbeobachtungen und Erfolge der Behandlungen
Die erste veröffentlichte Studie zur irreversiblen Elektroporation (IRE) analysierte 471 Behandlungen bei 429 Patienten, die bis zu sechs Jahre nachverfolgt wurden. Die Fünf-Jahres-Rezidivraten zeigen sich vergleichbar mit den Ergebnissen einer radikalen Prostatektomie, während die Harnkontinenz und Lebensqualität der Patienten weitgehend erhalten blieben. Ebenso zeigt die zweite Analyse zur Elektrochemotherapie, dass 75 Prozent der Patienten ein vollständiges Ansprechen auf die Behandlung hatten, mit einem progressionsfreien Überleben von 88 Prozent nach einem Jahr.
Innovativer Ansatz und individuelle Therapie
Prof. Dr. mult. Michael K. Stehling, Leiter der Klinik, betont die bewusste Entscheidung, von etablierten Behandlungsstandards abzuweichen, um innovative Ansätze zu verfolgen. Die Klinik setze auf individualisierte Behandlungspläne, die auf die Tumoreigenschaften der Patienten abgestimmt seien. Darüber hinaus werden in ausgewählten Fällen kombinierte IRE-ECT-Protokolle angewendet, um die bestmöglichen Ergebnisse für die Patienten zu erzielen.

