Am 13. Mai zeigt das ZDF die Lebensgeschichte von Olivia Jones. In einem Exklusiv-Interview mit TV DIGITAL eröffnet die Künstlerin über ihre schwierige Kindheit und persönliche Herausforderungen.
Olivia Jones: Ein Leben voller Herausforderungen
Die Entertainerin Olivia Jones (56) hat in einem exklusiven Interview mit TV DIGITAL über die Schattenseiten ihrer Kindheit in der Kleinstadt Springe gesprochen. Auf die Frage, wie hart diese Zeit für sie war, antwortete sie: „Zehn.“ Dies verdeutlicht die immense Belastung, die sie durch Diskriminierung und Ausgrenzung erlebte, insbesondere aufgrund ihrer Gender-Identität.
Gespräch über Suizidgedanken und Stärke
Im Interview thematisierte Jones auch die brutale Gewalt, die im ZDF-Film gezeigt wird, und gestand, dass sie aufgrund der Verzweiflung und Einsamkeit Suizidgedanken hatte. „Ich bin Gott sei Dank ein positiver Mensch, der sehr mutig ist und immer an sein Herz geglaubt hat,“ so Jones. Diese innere Stärke habe ihr geholfen, aus der Dunkelheit herauszufinden.
Familie, Hierarchien und politische Ängste
Ein weiterer Aspekt ihres Lebens, den sie aufklärte, war das kriminelle Handeln ihres Vaters, der eine Millionensumme veruntreut hat. Ihre Scham über die Taten ihres Vaters war eine tiefe Wunde, die sie bis heute begleitet. Darüber hinaus kritisierte sie die Hierarchien innerhalb der LGBTQ+-Community, bedauert das Mobbing unter Drag-Queens und forderte mehr Zusammenhalt in der wichtigen politischen Zeit. Jones äußerte zudem Besorgnis über den globalen Rechtsruck, bleibt aber optimistisch und vertraut auf die liberale Mehrheit der Gesellschaft. Ihr Wunsch auf die Bucket-List ist jedoch einfach: ein Olivia-Jones-Mainzelmännchen beim ZDF.

