Die TÜV-Verband und DEKRA veranstalten am 4. Mai 2026 eine Hybrid-Pressekonferenz in Berlin. Dabei wird eine Studie zur Bedeutung technischer Mängel bei Verkehrsunfällen vorgestellt.
Studie zur Verkehrssicherheit und technische Mängel
Im Jahr 2025 verloren in Deutschland 2.814 Menschen ihr Leben bei Verkehrsunfällen, während rund 48.000 schwer verletzt wurden. Menschliches Fehlverhalten ist oft die Hauptursache, doch technische Mängel spielen ebenfalls eine entscheidende Rolle. Die Hauptuntersuchung der Fahrzeuge stellt ein wichtiges Instrument dar, um diese Mängel zu identifizieren.
Durchführung der Studie und Erkenntnisse
Der TÜV-Verband und DEKRA haben gemeinsam eine wissenschaftliche Studie an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden in Auftrag gegeben. Analysiert wurden rund 2.500 Unfallgutachten, um die „Bedeutung der Hauptuntersuchung und deren Prüfintervalle für die Verkehrssicherheit“ zu untersuchen. Ein zentrales Ergebnis der Studie ist die systematische Unterschätzung technischer Mängel in der Unfallstatistik. Diese Erkenntnis wirft Fragen auf, wie technische Mängel weiter reduziert werden können, insbesondere in Anbetracht des hohen Alters des Pkw-Bestandes.
Einladung zur Hybrid-Pressekonferenz
Die Hybrid-Pressekonferenz findet am Montag, den 4. Mai 2026, um 10:00 Uhr im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin statt. Auch eine Online-Teilnahme ist möglich unter pressekonferenz.tv. Experten, wie Dr. Joachim Bühler vom TÜV-Verband und Jann Fehlauer von DEKRA, werden die Ergebnisse der Studie erläutern und Fragen zur Verkehrssicherheit, dem Fahrzeugalter und den geplanten Maßnahmen im sogenannten „Roadworthiness Package“ der EU-Kommission beantworten.
Wir laden Sie herzlich ein, an dieser wichtigen Veranstaltung teilzunehmen. Bitte bestätigen Sie Ihre Teilnahme kurz per E-Mail an [email protected].

