Die Deutschen Meisterschaften in Berlin setzten einen neuen Maßstab für die Schwimmerinnen des DSV. Isabel Gose krönte sich über 200m Freistil zur Siegerin und sicherte sich einen Platz bei den Europameisterschaften in Paris.
Ein packendes Finale über 200m Freistil
Die Frauen des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) überzeugten auch am dritten Wettkampftag der Deutschen Meisterschaften in Berlin. Besonders spannend wurde es im Finale über 200m Freistil, wo gleich fünf Schwimmerinnen die EM-Norm unterboten, jedoch nur vier für die Europameisterschaften im Sommer qualifiziert sind. Isabel Gose vom SC Magdeburg zeigte sich in Topform und sicherte sich den Titel mit einer Zeit von 1:57,69 Minuten, gefolgt von Nicole Maier (Athletic Club Palaio Faliro) in 1:57,85 Minuten und Nina Holt (SC Magdeburg) in 1:58,11 Minuten.
Starke Leistung trotz vorheriger Wettkämpfe
„Ich habe den Tag über deutlich gemerkt, dass ich die 1500 Meter sowie zwei 400 Meter wettkampfmäßig absolviert habe. Umso glücklicher bin ich, dass es mit dem Titel geklappt hat“, sagte Gose nach ihrem Sieg. Ihre 14. Goldmedaille bei den Deutschen Meisterschaften beweist, dass die 23-Jährige zu den besten Schwimmerinnen des DSV gehört. An diesem Wochenende wird sie – ebenso wie Anna Elendt und Angelina Köhler – erneut im Wasser sein und die Möglichkeit haben, ihre Medaillensammlung weiter zu erweitern.
Weitere Highlights der Schwimm-DM
Anna Elendt siegte erwartungsgemäß über 50m Brust in 30,45 Sekunden, drückte jedoch ihren Unmut über technische Schwächen aus. „Ich muss an ein paar Dingen feilen, die machen beim 50er einen großen Unterschied“, so die Weltmeisterin über 100m Brust. Linda Roth setzte sich über 200m Lagen mit einer Zeit von 2:12,47 Minuten durch und erfüllte das EM-Ticket für Paris. Yara Fay Riefstahl feierte mit ihrem ersten Titel bei den Erwachsenen über 200m Schmetterling in 2:12,42 Minuten einen weiteren Höhepunkt.
Die Vielfalt und Tiefe des Wettbewerbs zeigt, wie talentiert und stark die Schwimmerinnen des DSV sind, während sich die Augen auf die bevorstehenden Europameisterschaften richten.
