Melvin Imoudu hat während der Deutschen Meisterschaften in Berlin den deutschen Rekord über 50m Brust eingestellt. Der Potsdamer Schwimmer verbesserte seine eigene Bestzeit auf 26,57 Sekunden und qualifizierte sich damit für die Europameisterschaften in Paris.
Imoudu setzt Maßstäbe im Brustschwimmen
Der dritte Wettkampftag der Deutschen Meisterschaften in Berlin war geprägt von herausragenden Leistungen, insbesondere von Melvin Imoudu. Der 27-jährige Athlet vom Potsdamer SV schwamm in beeindruckenden 26,57 Sekunden über 50m Brust und stellte damit einen neuen deutschen Rekord auf. Diese Zeit ist fünf Hundertstel schneller als seine eigene Bestmarke aus dem Jahr 2024. Bei den vergangenen Weltmeisterschaften belegte der talentierte Schwimmer den fünften Platz und zeigt somit, dass er zur internationalen Spitze gehört.
Starke Konkurrenz bei den Herren
Nicht nur Imoudu konnte überzeugen: Auch sein Vereinskollege Malte Gräfe qualifizierte sich mit einer Zeit von 27,29 Sekunden (im Vorlauf sogar 27,19 Sekunden, was einen deutschen Jahrgangsrekord für 19-Jährige darstellt) für die bevorstehenden Europameisterschaften. Lucas Matzerath vom Team Bochum und Subäjr Biltaev vom SV Cannstatt rundeten das starke Ergebnis ab, indem sie ebenfalls die Qualifikationszeiten erfüllten. Matzerath schlug mit 27,30 Sekunden an, während Biltaev im Vorlauf mit 27,54 Sekunden die U23-Norm erreichte.
Erfolge in weiteren Disziplinen
Die Herren des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) zeigten zudem in anderen Disziplinen starke Leistungen. Vincent Passek gewann das Finale über 50m Rücken in 24,85 Sekunden und verwies Ole Braunschweig auf den zweiten Platz. Beide Schwimmer qualifizierten sich für die Europameisterschaften. Auch Jeremias Pock verteidigte in der Disziplin 200m Lagen seinen Titel mit einer Zeit von 1:59,69 Minuten, nur neun Hundertstelsekunden vor Cedric Büssing. Diese Erfolge zeigen, dass Deutschland in der Schwimmwelt nach wie vor ein ernstzunehmender Konkurrent ist.
Insgesamt konnten bereits 40 Athleten (16 Frauen und 24 Männer) die Normzeiten für Paris erfüllen, darunter auch Timo Sorgius, der zudem Meister in Deutschland und der Schweiz wurde. In der 4x200m-Staffel sind die Normzeiten erreicht worden, was dem Team zusätzlichen Anreiz für die kommenden Herausforderungen bietet.

