Am 28. April 2026 fand im Ernst Fuchs Museum in Wien das Forum „Sicherheit schafft Wertschöpfung“ statt. Magirus lud hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verteidigung ein, um die gesamtgesellschaftliche Verantwortung für Sicherheit zu erörtern.
Kamingespräch mit Ministerin Tanner
Das Forum eröffnete mit einem Kamingespräch mit Mag. Klaudia Tanner, der österreichischen Bundesministerin für Landesverteidigung. Sie betonte die Notwendigkeit eines Umdenkens in der Verteidigungspolitik und in der Gesellschaft. „Sicherheit ist eine Aufgabe, die nicht allein von einzelnen Akteuren gelöst werden kann“, erklärte sie. Der Frieden und die Neutralität eines Staates müssen bereitwillig verteidigt werden, um ein starkes und sicheres Europa zu gewährleisten.
Podiumsdiskussion über neue Herausforderungen
In der anschließenden Podiumsdiskussion diskutierten Generalleutnant Harald Vodosek, Rüstungsdirektor des Österreichischen Bundesheeres, und Peter Koren, Vize-Generalsekretär der Industriellenvereinigung, zusammen mit Fatmir Veselaj, dem CEO der Magirus Gruppe, über die Rolle von Industrie und Politik in der aktuelle sicherheitspolitischen Realität. Veselaj kündigte an, dass Lösungen zeitnah entwickelt werden müssen und dass die Industrie nicht auf politische Anfragen warten dürfe. „Im Ernstfall kommt es auf Sekunden an. Deshalb muss bei allem, was wir entwickeln, der Anwender im Fokus stehen“, sagte er.
Strategische Ausrichtung von Magirus
Mit der Gründung des Geschäftsbereichs Magirus Defense & Security in Radfeld verstärkt das Unternehmen seine Position als Anbieter spezieller Lösungen für Streitkräfte und Sicherheitsbehörden. Die Veranstaltung verdeutlichte, wie konsequent Magirus seinen strategischen Kurs in einer komplexen sicherheitspolitischen Landschaft verfolgt. Veselaj unterstrich die Notwendigkeit von Zusammenarbeit zwischen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, um gemeinsam an einem sicheren Europa zu arbeiten. „Sicherheit entsteht dort, wo Verantwortung geteilt wird“, fasste er zusammen.
