Die Wasserspringerin Pauline Pfeif hat beim Weltcupfinale in Peking erneut überzeugt und sich die Bronzemedaille gesichert. Nach ihrer Silbermedaille bei den Weltmeisterschaften 2025 zeigt die 23-Jährige eine starke Leistung und beeindruckt mit 317,00 Punkten.
Starke Leistungen im Einzelwettbewerb
Beim Weltcupfinale im Wasserspringen in Peking konnte sich Pauline Pfeif am Samstag über den dritten Platz vom Turm freuen. Mit 317,00 Punkten landete die 23-Jährige hinter der 15-jährigen Chinesin Jiang Lingjing, die das Event mit 397,95 Punkten gewann, und der Russin Anna Konanykhina (319,20 Punkte). Dies bedeutet nicht nur eine Platzierung auf dem Podium, sondern auch ein Preisgeld von 15.000 US-Dollar.
Vorkämpfe und Herausforderungen
In der ersten Runde setzte sich Pfeif im direkten Duell gegen die Kanadierin Katelyn Fung durch. Mit 216,10 Punkten zeigte sie bereits in den ersten drei Sprüngen eine solide Leistung. Im Halbfinale setzte sie sich dann mit 350,60 Punkten an die Spitze ihrer Gruppe. „Das war richtig gut und ein sehr starker Vorkampf“, lobte Chef-Bundestrainer Christoph Bohm die Aufführung der Athletin.
Synchronwettbewerb und weitere Ergebnisse
Im anschließenden Turm-Synchronspringen belegte Pfeif gemeinsam mit ihrer Partnerin Elena Wassen (Berliner TSC) den achten Platz mit 243,60 Punkten. Gold in diesem Wettbewerb ging an die chinesischen Athletinnen Chen Yuxi und Lu Wei, die mit 366,12 Punkten überzeugten. In den weiteren Wettbewerben erreichte Lou Massenberg (SV Halle) im Kopf-an-Kopf-Rennen beim 3m-Brett den vierten Platz und musste sich gegen den WM-Achten Luis Uribe aus Kolumbien geschlagen geben. Auch im 3m-Synchronspringen belegte Massenberg zusammen mit Jonathan Schauer den sechsten Platz.
Bundestrainer Bohm äußerte sich zufrieden über die erfolgreiche Teilnahme: „Platz drei ist ein super Ergebnis, wir freuen uns sehr. Auch wenn beim Synchronwettbewerb nicht alles klappte, sind die Athleten noch jung und haben Zeit, sich auf dieser Ebene weiter zu beweisen.“

