Sechs Auszubildende von Aldi Nord haben die sozialen Einrichtungen in Rheine besucht, um sich mit der Wohnungslosenhilfe vertraut zu machen. Diese Initiative besteht seit fast einem Jahrzehnt und fördert den Austausch zwischen der Supermarktkette und lokalen Hilfsorganisationen.
Engagement der Auszubildenden
Über zwei Tage hinweg engagierten sich die Auszubildenden im Treff 100, einem Anlaufpunkt für Menschen in Wohnungsnot. Ihre Unterstützung umfasste die Zubereitung und Ausgabe von Frühstück für die Besucher. An ihrem zweiten Tag halfen sie zusätzlich bei der Sortierung von Lebensmittelspenden, wobei sie auch persönliche Gespräche mit den Betroffenen führten.
Einblicke in die Notunterkunft
Im Anschluss begleiteten die Auszubildenden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kremer-Haus. Dieses bietet jährlich rund 2.100 Übernachtungen für hilfsbedürftige Menschen an. Hier bekamen die Auszubildenden hautnahe Einblicke in den Alltag der Notunterkunft und lernten mehr über die Herausforderungen, mit denen die Mitarbeitenden konfrontiert sind.
Förderung von Verantwortung und Sensibilisierung
Die Initiative zielt darauf ab, Vorurteile abzubauen und das Bewusstsein für die Lebenssituation von Wohnungslosen zu schärfen. Die Auszubildenden konnten durch den direkten Kontakt nicht nur soziale Verantwortung übernehmen, sondern auch neue Perspektiven gewinnen. Dieses Projekt fand bereits zum zweiten Mal statt und soll künftig regelmäßig wiederholt werden. Sowohl die Auszubildenden als auch die sozialen Einrichtungen bewerteten diese Erfahrung als äußerst wertvoll.

