Ines Schwerdtner fordert Bürgerversicherung für alle

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Ines Schwerdtner, die Vorsitzende der Linken, zieht eine negative Bilanz nach einem Jahr schwarz-roter Koalition in Berlin. Sie fordert grundlegende Reformen im Gesundheitswesen und Rentensystem sowie eine höhere Besteuerung von Vermögen.

Kritik an der aktuellen Regierung

In einem Interview mit dem TV-Sender phoenix äußerte sich Ines Schwerdtner, Chefin der Linken, kritisch zur schwarz-roten Koalition in Berlin. Ihrer Meinung nach sei diese die unbeliebteste Regierung seit Beginn der Aufzeichnungen. „Ein Jahr voller Abwertungen und Beleidigungen“, so Schwerdtner. Sie betont, dass die Menschen in Deutschland ständig zu hören bekommen, dass sie zu wenig arbeiten oder zu viele Krankheiten haben. „Und jetzt bekommen sie aber die Rechnung“, fügte sie hinzu.

Neues Konzept für Gesundheit und Rente

Schwerdtner schlägt eine grundlegende Reform vor: eine Bürgerversicherung, in die alle Bürger einzahlen sollen. „Es ist absolut möglich, die privaten Krankenkassen aufzulösen und ein Gesundheitssystem für alle zu etablieren“, erklärte sie. Auch im Rentensystem sieht Schwerdtner Handlungsbedarf und fordert eine einheitliche Rentenversicherung, die von allen finanziert wird, einschließlich der Abgeordneten selbst.

Finanzierung durch Vermögenssteuer

Ein zentrales Element ihres Reformplans ist die Wiedereinführung einer Vermögenssteuer. „Niemand wird pleitegehen, wenn ein paar Multimilliardäre hier mehr Steuern zahlen müssen“, ist Schwerdtner überzeugt. Ihr Konzept zielt darauf ab, soziale Gerechtigkeit zu fördern und ein faire System im Gesundheits- und Rentenbereich zu schaffen.

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