Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe steigt um 5,0 %

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Im März 2026 konnte das Verarbeitende Gewerbe einen Anstieg des Auftragseingangs von 5,0 % im Vergleich zum Vormonat verzeichnen. Dies geht aus vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes hervor. Besonders ohne Großaufträge zeigt sich ein noch deutlicherer Zuwachs von 5,1 %

Auftragseingang boomt im März 2026

Nach den vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg der reale Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe im März 2026 saison- und kalenderbereinigt um 5,0 % im Vergleich zum Vormonat Februar. Bezogen auf das Vorjahresmonat beträgt der Anstieg sogar 6,3 % (kalenderbereinigt). Diese Zahlen zeigen, dass sich die Branche auf einem robusten Wachstumskurs befindet.

Rückblick und Dreimonatsvergleich

Im Februar 2026 wurde bereits ein Anstieg von 1,4 % im Vergleich zu Januar verzeichnet, was nun auf 1,4 % revidiert wurde. Das bedeutet, dass die vorangegangenen Schätzungen angepasst wurden und die positive Entwicklung unterstreicht. Allerdings liegt der Auftragseingang im ersten Quartal 2026 insgesamt um 4,1 % niedriger als im vierten Quartal 2025, bedingt durch das hohe Volumen an Großaufträgen, die zum Jahresende 2025 vergeben wurden. Ohne Berücksichtigung dieser Großaufträge vermeldete die Industrie im Dreimonatsvergleich einen ansehnlichen Zuwachs von 1,6 %.

Was die Zahlen bedeuten

Die steigenden Auftragszahlen im Verarbeitenden Gewerbe sind ein positives Zeichen für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Insbesondere der Anstieg ohne Großaufträge signalisiert eine zunehmende Stabilität auf dem Markt. Unternehmen könnten durch diese Entwicklung ermutigt werden, Investitionen zu tätigen und Personal einzustellen. Die Industrie profitiert von einer stabilen Nachfrage, die sich auch auf die gesamte Wertschöpfungskette auswirkt.

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