12. Symposium: Psychosoziale Unterstützung für Feuerwehrleute

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Das 12. Symposium „Hilfe für Helfer“ in Fulda beleuchtet die psychosozialen Herausforderungen für Feuerwehrkräfte in Krisensituationen. Über 130 Fachleute tauschten Erfahrungen und Strategien zur Unterstützung von Einsatzkräften aus.

Wichtige Erkenntnisse zur psychosozialen Notfallversorgung

Das 12. Symposium „Hilfe für Helferinnen und Helfer in den Feuerwehren“ fand kürzlich in Fulda statt und brachte über 130 Teilnehmer aus ganz Deutschland zusammen. Organisiert von der Stiftung „Hilfe für Helfer“ des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) in Kooperation mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) widmete sich die Veranstaltung den psychologischen Bedingungen im Zivilschutz.

Erfahrungen und Herausforderungen für Einsatzkräfte

DFV-Präsident Karl-Heinz Banse eröffnete das Symposium und betonte die psychischen Belastungen, die Feuerwehrkräfte unter extremen Bedingungen erleben. Besonders harmlos scheinen Einsatzlagen zu sein, in denen die Sicherheit der eigenen Kameraden gefährdet ist. Er verwies auf die dramatischen Szenen, die derzeit in der Ukraine erlebt werden, wo gezielte Angriffe auf Einsatzkräfte zur traurigen Realität geworden sind.

BBK-Präsidentin Grit Tüngler unterstützte Banse in ihrer Ansprache, indem sie die zentrale Rolle der psychosozialen Notfallversorgung in der Gefahrenabwehr hervorhob. Gemeinsam mit dem DFV wird an der Verbesserung der Resilienz dieser Hilfskräfte gearbeitet.

Einblicke in die Praxis und Lehren aus der Ukraine

Ein besonderer Fokus lag auf den praktischen Erfahrungen aus der Ukraine. Unfallchirurg Bastian Veigel schilderte bewegende Einblicke aus dem Donbas, wo er als Helfer tätig war. Die Schilderungen verdeutlichten die extremen Bedingungen, unter denen das medizinische Personal arbeitet. Psychologen aus der Ukraine, Anastasiia Kuchynska und Yuliia Sydorenko, berichteten über die schockierenden Zahlen und Veränderungen in der psychosozialen Unterstützung der Einsatzkräfte, die aufgrund des aktuellen Konflikts dramatisch angestiegen sind.

Das Symposium endete mit einer Diskussion über die Anpassungen im Feuerwehr- und Rettungsdienst in Reaktion auf die russische Kriegsführung. Feuerwehrmann Nils Thal, der in Charkiw aktiv ist, sprach über die psychischen Herausforderungen, die damit verbunden sind, Feuerwehrmaßnahmen unter ständigen Bedrohungen auszuführen.

Die bereitgestellten Vorträge und zusätzlichen Informationen werden auf der Website des DFV veröffentlicht, und das nächste Symposium wird am 13. Mai 2027 in Fulda stattfinden.

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