KI im Personalmanagement: Zukunftsperspektiven diskutiert

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Digitale Realität

Rund 60 Unternehmen trafen sich in Münster, um die strategische Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) im Personalmanagement zu erörtern. Bei dem Event des Arbeitgebernetzwerks Onboarding@Münsterland standen Herausforderungen und Chancen im Fokus.

Ein neues Kapitel im Personalmanagement

Die Diskussion über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im Personalmanagement ist aktueller denn je. Beim Treffen des Arbeitgebernetzwerks Onboarding@Münsterland am Mittwoch in der Atruvia AG in Münster diskutierten rund 60 Unternehmen aus der Region über den strategischen Einsatz und die Grenzen der Technologie.

„Die aktuelle Konjunkturschwäche mindert zwar den Fachkräfteengpass, bleibt aber ein strukturelles Problem“, erklärt Monika Leiking, Leiterin des Services Onboarding@Münsterland. Sie betont die Notwendigkeit von Netzwerktreffen, um den Erfahrungsaustausch zu fördern und die Anwendung von KI als mögliche Lösung zur Fachkräftesicherung zu erörtern.

Strategisch und verantwortungsbewusst mit KI umgehen

Christina Hörsting und Peter Kemper von der TWE Group GmbH eröffneten die Veranstaltung mit ihrem Vortrag „Erst Strategie – dann KI“. Sie erklärten, wie Unternehmen den Einsatz von KI vom ersten Konzept bis zur Umsetzung erfolgreich gestalten können. Kemper stellte klar: „KI ist kein ‚Nice-to-Have‘, sondern erfordert gut durchdachte Investitionen.“ Dabei wiesen die Referenten auch darauf hin, dass es Grenzen gibt, insbesondere in sensiblen Entscheidungsprozessen.

Hörsting ergänzte: „Die Verantwortung im Umgang mit neuen Technologien ist entscheidend, vor allem wenn ethische Fragestellungen im Raum stehen.“ Beide Referenten verdeutlichten, dass KI nicht die Entscheidungsfindung ersetzt, aber die Effizienz in den Personalprozessen steigern kann.

Recruiting im demografischen Wandel

Florian Meyer von der Atruvia AG beleuchtete die aktuellen Herausforderungen im Recruiting. Hierbei skizzierte er, wie das Unternehmen im Spannungsfeld hoher Bewerbungszahlen und einem wachsenden Fachkräftebedarf navigiert. Meyer fasste zusammen: „KI nimmt uns keine Entscheidungen ab, aber sie übernimmt repetitive Aufgaben, die wir anderweitig besser nutzen können.“

Im anschließenden World Café hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, die angesprochenen Themen weiter zu vertiefen und Fragen an die Referenten zu stellen. Dies schuf Raum für individuellen Austausch und konkrete Ideen.

Der Service Onboarding@Münsterland ist eine regional tätige Initiative, die durch den Münsterland e.V. unterstützt wird. Ziel ist es, sowohl Fachkräften als auch Arbeitgebern eine nachhaltige Willkommenskultur in der Region zu bieten.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte www.muensterland.com/onboarding.

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