Bei der Rallye Portugal 2026 erreichten die Norweger Andreas Mikkelsen und Jørn Listerud mit ihrem Škoda Fabia RS Rally2 den dritten Platz in der WRC2. Die schwierigen Wetterbedingungen und das wechselnde Terrain forderten die Teilnehmer auf mehreren Etappen heraus.
Spannende Wettkämpfe unter extremen Bedingungen
Die Rallye Portugal ist für ihre weichen Schotterstraßen bekannt, doch in diesem Jahr erschwerten monsunartige Regenfälle die Bedingungen erheblich. Der sechste Lauf der FIA Rallye-Weltmeisterschaft ließ die Wertungsprüfungen in Schlammbäder verwandeln. Jan Solans und Rodrigo Sanjuán führten nach den ersten zwei Tagen der WRC2-Wertung, kämpften jedoch auf der letzten Etappe mit den schwierigen Streckenbedingungen.
Unvorhergesehene Wendungen für die Teams
Das spanische Duo Solans/Sanjuán, das bereits Erfahrung mit dem Škoda Fabia RS Rally2 auf Schotter hatte, war am Anfang des dritten Tages noch auf Kurs zum Sieg. Doch ein Abkommen von der Strecke in der vorletzten Wertungsprüfung kostete sie entscheidende Zeit und sie landeten in der Endplatzierung schließlich auf dem vierten Platz. „Wir können trotz der Schwierigkeiten mit dem Verlauf des Wochenendes zufrieden sein“, sagte Solans. Andreas Mikkelsen und Jørn Listerud übernahmen nach dem Missgeschick der Spanier den dritten Platz. Nach einem unglücklichen Reifenschaden am Samstagmorgen wendete sich das Blatt zugunsten der Norweger, die konstant mit den WRC2-Spitzenreitern mithielten.


Starke Leistungen und neue Herausforderungen
Fabrizio Zaldivar aus Paraguay und Eric Camilli aus Frankreich sicherten sich in der WRC2 die Plätze fünf und sieben, während das örtliche Team um Armindo Araújo mit dem zwölften Platz für positive Auftritte sorgte. Nach der Rallye Portugal wird sich die FIA Rallye-Weltmeisterschaft dem asphaltierenden Terrain der Rallye Japan zuwenden, das vom 28. bis 31. Mai stattfindet. Die Rallye Portugal bleibt mit sieben Führungswechseln in der WRC2 ein denkwürdiges Kapitel der Saison 2026.

