Das Bundesministerium für Verkehr hat ein neues Förderprogramm ins Leben gerufen, um die Ladeinfrastruktur für batterieelektrische schwere Nutzfahrzeuge zu unterstützen. In den nächsten vier Jahren stehen insgesamt eine Milliarde Euro zur Verfügung, um Unternehmen beim Aufbau von Ladepunkten zu unterstützen.
Förderprogramm zur Unterstützung von Unternehmen
Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) hat ein neues Programm gestartet, das den Bau von Ladeinfrastruktur für schwere batteriebetriebene Nutzfahrzeuge fördert. Insgesamt sollen in den kommenden vier Jahren eine Milliarde Euro bereitgestellt werden. Damit will die Bundesregierung das Ziel des „Masterplans Ladeinfrastruktur 2030“ unterstützen, um die Verkehrswende voranzutreiben.
Förderaufrufe starten 2026
Am Beginn des Programms werden zunächst 200 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Unternehmen, die nicht öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur auf ihrem Betriebsgelände errichten möchten, können ab dem 5. Juni 2026 Anträge stellen. Die Fördermittel werden dabei nach dem „Windhund-Prinzip“ vergeben, anhand der Reihenfolge, in der die Anträge eingehen.
Alle Unternehmen haben die Möglichkeit, vom 26. Mai bis 7. Juli 2026 Anträge für nicht öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur einzureichen. In diesem Zeitraum können auch Anträge für öffentlich zugängliche Ladepunkte gestellt werden. Die Bewilligung erfolgt im Rahmen eines wettbewerblichen Verfahrens, wobei die Menge der Ladeleistung, die mit den Fördermitteln geschaffen wird, das entscheidende Kriterium für die Bewerbung darstellt.
Weitere Informationen und zukünftige Aufrufe
Das Verkehrsministerium planen, während der gesamten Laufzeit des Programms weitere Förderaufrufe zu ermöglichen, welche an die jeweilige Marktentwicklung angepasst werden. Unternehmen, die an dieser Initiative interessiert sind, können sich auf der offiziellen Webseite informieren: www.ptj.de/foerdermoeglichkeiten/lis-e-lkw

