Armutsgefährdung in Niedersachsen 2025 bei 16,8%

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Laut dem Landesamt für Statistik Niedersachsen lebten 2025 rund 1,3 Millionen Menschen in relativer Einkommensarmut. Die Armutsgefährdungsquote blieb mit 16,8% fast stabil im Vergleich zu den Vorjahren.

Armutsgefährdung unter Jungen und Frauen besonders hoch

Im Jahr 2025 waren in Niedersachsen mehr als 1,3 Millionen Menschen von relativer Einkommensarmut betroffen. Die Armutsgefährdung liegt bei 16,8%, was in etwa mit den Werten der Vorjahre übereinstimmt. Insbesondere junge Menschen unter 25 Jahren, sowie Frauen sind von diesem Problem stark betroffen. Die Quote für die 18- bis unter 25-Jährigen lag 2025 bei 24,7%, während die unter 18-Jährigen bei 21,0% stehen.

Haushaltsstruktur beeinflusst Armutsrisiko

Die Gefahr der Armutsgefährdung variiert stark je nach Haushaltsart. Alleinerziehende Haushalte wiesen 2025 mit 41,8% die höchste Quote auf. Im Gegensatz dazu hatten Paarhaushalte mit ein oder zwei Kindern deutlich niedrigere Quoten von 8,5% bis 9,5%. Dies verdeutlicht, wie entscheidend die Haushaltsstruktur für die finanzielle Sicherheit ist.

Erwerbsstatus als entscheidender Faktor

Ein entscheidender Faktor für Armutsgefährdung ist die Erwerbstätigkeit. Erwerbslose Personen zeigen eine Armutsgefährdungsquote von 51,7%, mehr als sechsmal so hoch wie bei Erwerbstätigen (8,4%). Auch Nichterwerbspersonen, wie z.B. Hausfrauen, sind überproportional betroffen. Bei Rentnern lag die Quote von Armutsgefährdung 2025 bei 18,4%, was zeigt, dass viele ältere Menschen finanziellen Schwierigkeiten ausgesetzt sind.

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