Im Museum im Kloster in Bersenbrück wurde die Ausstellung „Von Torfstaub gezeichnet“ eröffnet. Die Werke der Künstlerin Sandra Maas thematisieren das Leben im Moor und zeigen historische Arbeitsbedingungen.
Einblicke in die Moor- und Kulturgeschichte
Die neue Ausstellung im Blauen Salon des Museums im Kloster Bersenbrück, „Von Torfstaub gezeichnet“, ist eine Hommage an die Arbeit und das Leben im Moor. Unter der Leitung von Claudia Stuckenberg, die die Gäste erstmals in ihrer neuen Funktion begrüßte, eröffnete die regionale Künstlerin Sandra Maas ihre beeindruckenden 26 Zeichnungen. Diese Werkschau stellt den tiefen Bezug der ausgestellten Arbeiten zur Region und deren Geschichte heraus.
Künstlerische Darstellungen mit Torf
Sandra Maas verwendet für ihre Zeichnungen Bleistift, Kohle und sogar Torf, um die Menschen, die in den Mooren Nordwestdeutschlands lebten, darzustellen. Ihre Arbeiten zeigen eindrücklich die historischen Lebensbedingungen und die Herausforderungen, mit denen diese Menschen konfrontiert waren. Der Untertitel der Ausstellung „Der Ersten Tod, des Zweiten Not, des Dritten Brot“ verdeutlicht die kulturelle Bedeutung des Moores, die durch zeitgenössische Texte via QR-Codes ergänzt wird. Diese ermöglichen Besuchern, sich vertiefend mit den Themen der Ausstellung auseinanderzusetzen.
Veranstaltungen und Öffnungszeiten
Die Ausstellung ist bis zum 12. Juli 2026 zu sehen. Besucher haben die Möglichkeit, im Rahmen der regulären Öffnungszeiten, die von Donnerstag bis Samstag, 14 bis 17 Uhr, und Sonntag, 11 bis 17 Uhr, reichen, die eindrucksvollen Werke zu erkunden. Zudem wird am Sonntag, den 21. Juni, um 15 Uhr eine Lesung des Lingener Autorenzirkels SCHREIBERLINGe stattfinden, bei der mehrere Autoren „Moorgeschichten“ im Ambiente der Ausstellung präsentieren. Besonderes Highlight: An jedem ersten Samstag im Monat ist der Eintritt frei. Interessierte sollten sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, die intime Verbindung zwischen Kunst, Geschichte und der Region zu erleben.

