Website-Traffic: Google-Anteil bricht ein, KI-Versuch fehlt

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Eine aktuelle Studie der Münchner Agentur Seokratie enthüllt signifikante Veränderungen im Website-Traffic. Während der Gesamttraffic stabil bleibt, verliert Google zunehmend an Bedeutung. Der Traffic von KI-Tools wächst, reicht jedoch nicht aus, um die Lücke zu schließen.

Stabiler Gesamttraffic trotz Google-Rückgang

Die Online-Marketing-Agentur Seokratie hat ihre drei Jahre umfassende Untersuchung zum Website-Traffic aktualisiert. Die Analyse der Google-Analytics-4-Daten von 69 deutschsprachigen Websites aus verschiedenen Branchen zeigt, dass der Gesamttraffic über drei Jahre nahezu konstant geblieben ist. Im Vergleich der Jahre 2024 bis 2026 beläuft sich die Veränderung auf +1,3 Prozent von 2024 auf 2025 und +0,7 Prozent von 2025 auf 2026. Dies deutet darauf hin, dass die Nachfrage nach Webseiteninhalten weiterhin vorhanden ist.

Einbruch des Google-Traffics

Trotz des stabilen Gesamttraffics verzeichnen viele Websites einen kontinuierlichen Rückgang ihres Google-Traffics. Im Zeitraum von 2024 bis 2025 fiel der Google-Anteil um 28,4 Prozent, gefolgt von einem weiteren Rückgang von 23,3 Prozent von 2025 auf 2026. Über die Hälfte der untersuchten Websites berichteten von rückläufigem Google-Traffic, was dazu führte, dass der Anteil von Google am Gesamttraffic von 41 auf 22 Prozent sank.

Wachstum des KI-Traffics

Der Traffic aus KI-Tools hat sich in den letzten drei Jahren bemerkenswert entwickelt und ist um das 30-Fache gestiegen, von 858 auf 26.169 Sitzungen. Dennoch kann der Zuwachs bei weitem nicht den Verlust des Google-Traffics ausgleichen. Allein von 2025 auf 2026 gingen rund 432.000 Sitzungen verloren, während der KI-Traffic lediglich um etwa 10.600 Sitzungen zunahm, was nur 2,5 Prozent des Google-Traffic-Verlustes abdeckt.

Insgesamt verzeichneten 67 der 69 Websites im Jahr 2026 messbaren Traffic aus KI-Tools, jedoch überstieg der KI-Anteil am Gesamttraffic nur 0,4 Prozent. Dieser deutliche Rückgang des Google-Traffics und das langsame Wachstum des KI-Traffics stellen Unternehmen vor neue Herausforderungen in ihrer Online-Strategie.

Julian Dziki, Geschäftsführer von Seokratie, fasst zusammen: ‚Die Zahlen zeigen, dass der Rückgang des Google-Traffics die Nachfrage nicht mindert. Unternehmen müssen in beiden Welten – klassischer Suche und in KI-gestützter Recherche – sichtbar sein. Generative Engine Optimization (GEO) wird als Ergänzung zur klassischen Suchmaschinenoptimierung unerlässlich.‘

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