Nach 12 Jahren in der Drittklassigkeit feiert Energie Cottbus den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Im entscheidenden Spiel gegen Jahn Regensburg reichte ein 1:0. Die Feierlichkeiten in Cottbus sind bereits im Gange.
Dramatisches Saisonfinale in der 3. Liga
Dramatik pur im Aufstiegskampf der 3. Liga: Energie Cottbus hat am letzten Spieltag mit einem 1:0-Sieg gegen den SSV Jahn Regensburg die Rückkehr in die 2. Bundesliga perfekt gemacht. Nach 12 Jahren in der Drittklassigkeit konnte die Mannschaft um Trainer Claus-Dieter Wollitz endlich wieder jubeln. Wollitz betonte, dass das Vertrauen innerhalb des Vereins und der Verzicht auf äußeren Druck ausschlaggebend für den Erfolg waren: „Die Spieler als Menschen verstehen – das ist unser Schlüssel“, erklärte er nach dem Spiel. Ziel ist es, die Euphorie des Aufstiegs sinnvoll zu nutzen.
Der Spieler der Saison, Tolcay Cigerci, zeigte sich ebenso begeistert: „Die Lausitz ist nicht so groß und wir bekommen mit, was es für die Menschen in der Region bedeutet. Egal wer nun kommt: Hertha, Hannover – alles scheißegal. Wir sind in der 2. Bundesliga!“ Kapitän Axel Borgmann äußerte sich emotional: „Ich habe immer wieder verlängert, weil ich diese Vision hatte – jetzt wird nur noch gefeiert!“ Präsident Sebastian Lemke ergänzte mit einem klaren Aufruf zum Feiern: „Jetzt lasst uns ab nach Cottbus, dann brennen wir Cottbus ab. Mission erfüllt!“
Rot-Weiss Essen und Duisburg im Schatten
Während Energie Cottbus feierte, ging es für Rot-Weiss Essen und den MSV Duisburg mit unterschiedlichen Ergebnissen zu Ende. Rot-Weiss Essen schob sich durch einen 3:2-Sieg in Ulm an Duisburg vorbei und sicherte sich den Relegationsplatz. Ben Hüning erzielte den entscheidenden Treffer in der Nachspielzeit und war überwältigt: „Ich bin immer noch sprachlos. Das ist wahrscheinlich der krasseste Moment meiner Karriere.“
Im Gegensatz dazu fand sich der MSV Duisburg nach einem 1:1 gegen Viktoria Köln auf dem undankbaren vierten Platz wieder. „Der Fußball kann so scheiße sein“, meinte MagentaSport-Experte Fabian Klos. Obwohl die Enttäuschung groß war, betonten Spieler wie Rasim Bulic die positiven Aspekte der Saison: „Es ist jetzt halt einfach sehr schade, dass wir es nicht geschafft haben, aber wir können alle stolz darauf sein, was wir hier gemacht haben.“
Hansa Rostock und Gindorf im Rampenlicht
Hansa Rostock beendete die Saison ebenfalls mit einem Sieg, konnte aber aufgrund der Ergebnisse der Konkurrenz nicht auf einen Relegationsplatz hoffen. Kapitän Franz Pfanne und Trainer Daniel Brinkmann äußerten gemischte Gefühle über die Saison und hoffen auf eine bessere Saison im kommenden Jahr.
Lars Gindorf von Alemannia Aachen krönte seine individuelle Leistung mit einem Rekord von 28 Treffern und wurde zum Torschützenkönig der 3. Liga. Gindorf bedankte sich bei seinem Team: „Das habe ich so auch noch nie erlebt – wirklich Gänsehaut am ganzen Körper.“
Die 3. Liga verabschiedet sich in die Sommerpause mit vielen emotionalen Geschichten und Perspektiven für die nächste Saison.

