Coesfeld fördert Radverkehr mit neuen Regelungen

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In Coesfeld gibt es Änderungen zugunsten des Radverkehrs. Neue Regelungen ermöglichen das Radeln auf Einbahnstraßen und der Fahrbahn, was die Verkehrssicherheit erhöht.

Fahrradfahren gegen die Einbahnregelung

Die Stadt Coesfeld hat neue Verkehrszeichen aufgestellt, die es Radfahrern ermöglichen, bestimmte Einbahnstraßen zu befahren. Die Katthagen und die Clemensstraße dürfen nun auch in der entgegengesetzten Richtung mit dem Fahrrad genutzt werden. Diese Maßnahme soll den Radverkehr fördern und die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen.

Flexibilität durch neue Fahrbahnregelung

Ein weiterer Schritt in Richtung fahrradfreundliche Stadt ist die Aufhebung der Benutzungspflicht für den Radweg am Lübbesmeyerweg. Radfahrende können nun entscheiden, ob sie den schmalen Radweg oder die Fahrbahn nutzen möchten. Besonders für Fahrräder mit Anhängern oder Lastenräder ist die Option, die Fahrbahn zu nutzen, vorteilhaft. Eltern mit Kindern oder ältere Menschen können weiterhin den sicheren Wegestreifen wählen, um Gefahren zu vermeiden.

Erhöhte Sicherheit auf Schulwegen

Für die Holtwicker Straße wurde die Geschwindigkeitsbegrenzung von Tempo 30 auf den Bereich am Bahnübergang bis 16 Uhr ausgeweitet, um den Sicherheit des Schulwegs gerecht zu werden. Diese Maßnahme, die seit einem halben Jahr in Kraft ist, zeigt positive Effekte, insbesondere zu Stoßzeiten, in denen viele Schüler unterwegs sind. Diese Regelung soll auch weiterhin zur Verkehrssicherheit beitragen.

Freiraum für Fußgänger

In Wohngebieten wie der Achse Wester Esch – Schlesienstraße sowie an der Adolf-Meyer-Straße wurden Maßnahmen getroffen, um den Fußgängern mehr Raum zu bieten. Radfahrende sind dazu angehalten, die weniger frequentierten Fahrbahnen zu nutzen, um den Gehweg den Fußgängern vorzubehalten. Dies wird durch neue Schilder deutlich gemacht, die auf die Regelungen hinweisen und damit zu einem harmonischeren Miteinander im Straßenverkehr beitragen.
Für Informationen zu den Neuerungen in der Radweg-Beschilderung können Interessierte Rudolph Berning vom Fachbereich Ordnung und Recht kontaktieren.

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