Im Landkreis Osnabrück wurden die Gewinnerbands des Wettbewerbs „Rock in der Region“ ausgezeichnet. Landrätin Anna Kebschull überreichte die Ehrungen an die Bands Crumbs on Carpet und GOON während einer festlichen Zeremonie im Kreishaus.
Feierliche Ehrung der Siegerbands
Die Siegerbands von „Rock in der Region“, Crumbs on Carpet und GOON, standen kürzlich im Mittelpunkt einer Feierstunde im Kreishaus Osnabrück. Landrätin Anna Kebschull überreichte den Bandmitgliedern Glastrophäen und betonte die Bedeutung dieser Auszeichnung als Ansporn für weitere musikalische Abenteuer. „Diese Ehrung soll an euren Triumph erinnern und neue Inspiration für kommende Projekte geben,“ erklärte sie.
Tradition und Förderung junger Talente
Die Landrätin dankte auch den Organisatoren des mittlerweile über 30-jährigen Wettbewerbs. Das Musikbüro Osnabrück hat es sich zur Aufgabe gemacht, junge Musiker zu fördern und eine Plattform für Kreativität und Austausch zu bieten. „Rock in der Region“ findet jedes Jahr im Herbst statt und bietet mit Vorentscheiden in verschiedenen Orten und einem großen Finale im Dezember im Haus der Jugend eine herausragende Gelegenheit für Nachwuchskünstler.
Erfolge der Gewinnerbands
Im Jahr 2024 setzte sich die Band Crumbs on Carpet mit ihrem Genre-Sound aus Funk-Rock und Indie-Pop durch. Die Besetzung, bestehend aus Nele Peters (Lead-Gesang), Lina Henkel (E-Piano/Backing), Felix Bullermann (E-Gitarre/Backing), Aaron Faber (E-Gitarre), Jorias Weirauch (Bass) und Adrian Breindl (Schlagzeug), überzeugte beim Finale durch eindrucksvolle Darbietungen.
Im Jahr 2025 triumphierte die Band GOON mit ihrem Melodic Stoner Rock. Dominik Schröder (Gitarre), Toan Ngo (Gitarre, Gesang), Matthias Schomöller (Drums) und Nico Freyda (Bass) begeisterten das Publikum mit kraftvollen Riffs und eingängigen Melodien. Die Gewinner investierten ihr Preisgeld sogleich in neues Musiker-Equipment, was ihre Entwicklung weiter vorantreibt.
Abschließend betonte Anna Kebschull, dass „Rock in der Region“ weit mehr als ein simpler Bandwettbewerb sei: „Wir schaffen Räume für Kreativität und Begegnung, und wir sehen, wie lokale Förderung echte Kulturkraft entfaltet. Übrigens, ich persönlich mag die Songs der Bands sehr – auf Spotify sind sie sehr gut nachzuhören!“

