Weltmeister-Lektionen beim Betheler Fußballcamp

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Im Sportpark Gadderbaum fand ein dreitägiges Fußballcamp mit 160 Teilnehmern des Betheler Stiftungsbereiches proWerk statt. Zwei Weltmeister, Pierre Littbarski und Guido Buchwald, trainierten die Hobby-Kicker und förderten Inklusion durch Sport.

Inklusion und Fußball vereint

Das Betheler Fußballcamp stand ganz im Zeichen des Fußballs und der Inklusion. Über 160 Teilnehmer mit unterschiedlichen Einschränkungen nutzten die Gelegenheit, von den beiden Weltmeistern Pierre Littbarski und Guido Buchwald zu lernen. In mehreren Trainingseinheiten wurden Grundlagen wie Passen, Schießen, Kopfbälle und Zweikämpfe geübt. Die Freude am Spiel stand dabei stets im Vordergrund. Buchwald, der bereits in den Vorjahren als Trainer fungierte, hob die Motivation und Fortschritte der Teilnehmer hervor.

Kommunikation im Training

Pierre Littbarski, einst selbst als Spieler bei den Profis aktiv, erkannte schnell die Herausforderung der Kommunikation mit den Teilnehmern, die teilweise sprachliche Barrieren hatten. Er erklärte, wie nonverbale Kommunikation, ähnlich seiner Erfahrung in Japan, effektiv genutzt werden kann. Diese Anpassungsfähigkeit trug dazu bei, dass alle Teilnehmer mit oder ohne Einschränkungen in das Training integriert werden konnten.

Emotionen und Gemeinschaft

Die Trainingsstationen boten den Teilnehmern die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten auszubauen und auch Spaß zu haben. Trainer Ulli Zinke beschrieb die Emotionen, die der Sport bei den Teilnehmenden auslöste, als „Gänsehaut-Momente“. Auch Rainer Kobusch, Präsident von Arminia Bielefeld, betonte die integrative Natur des Fußballcamps. „Hier geht es nicht um Tore, sondern um Bewegung und Miteinander“, sagte er bei seinem Besuch. Trotz unbeständigen Wetters blieb die Stimmung positiv. Organisator Jochen Pape zeigte sich stolz auf die Motivation der Teilnehmer, die sich auch durch den Regen nicht entmutigen ließen.

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