Die Trendstudie ‚Transforming Lifestyles‘ beleuchtet, wie sich Körperpflege und Haushaltspflege in einer sich wandelnden Gesellschaft verändern. Dabei rücken Stabilität und Identität zunehmend in den Fokus der Verbraucher.
Körperpflege als Ausdruck individueller Identität
Die Studie ‚Transforming Lifestyles‘ des Industrieverbandes Körperpflege- und Waschmittel (IKW) zeigt auf, dass der Bereich Schönheitspflege stark von gegenläufigen Trends geprägt ist. Während KI-generierte Schönheitsideale Druck auf das Selbstbild ausüben, steigt gleichzeitig die Nachfrage nach authentischen und natürlichen Produkten. Konsumenten suchen nach Pflegeprodukten, die ihren individuellen Bedürfnissen und Lebenssituationen gerecht werden, jenseits von starren Geschlechterrollen. Der Trend hin zu ‚weniger ist mehr‘ spiegelt den Wunsch wider, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und Pflege als aktiven Ausdruck der Selbstbestimmung zu erleben.
Haushaltspflege als bewusster Lebensstil
Im Rahmen von ‚Transforming Households‘ wird deutlich, dass das Zuhause mittlerweile weit mehr als nur ein Ort zum Wohnen ist. Die eigenen vier Wände dienen als Arbeitsplatz, Rückzugsort und als Bühne der Selbstpräsentation. Technologien wie Reinigungsroboter und smarte Apps entlasten den Alltag, während gleichzeitig traditionelle Hausarbeitsrituale wiederentdeckt werden. Diese Routinen entwickeln sich nicht nur in Richtung Minimalismus, sondern auch hin zu einer kreativen Auseinandersetzung mit Ordnung und Unordnung. Unabhängig von der Herangehensweise suchen Menschen nach einem Zuhause, das ihren Bedürfnissen entspricht und Orientierung bietet.
Der Blick in die Zukunft: Balance statt Extreme
Die Studienteilnehmer sehen in der Zukunft einen Wandel weg von extremen KI-gesteuerten Schönheitsbildern hin zu einem natürlicheren Verständnis von Schönheit. Im Haushalt hingegen wird technologische Unterstützung in Form von Robotik die monotonen Aufgaben übernehmen, während Pflegerituale, die gemeinschaftlich und geschlechtsunabhängig gelebt werden, an Bedeutung gewinnen. Diese Entwicklungen fördern ein Gleichgewicht zwischen den Bereichen Schönheit und Haushalt, das von Selbstwirksamkeit und individueller Gestaltung geprägt ist.
Thomas Keiser, Geschäftsführer des IKW, betont: ‚Beauty- und Homecare-Produkte ermöglichen Selbstwirksamkeit in einer komplexen Welt. Sie geben Halt und verwandelten Körper und Zuhause in Orte des Wohlbefindens.‘ Lena Papasabbas, Co-Founderin von The Future:Project, ergänzt: ‚Schönheits- und Haushaltspflege sind mehr als Konsumgüter; sie spiegeln zentrale gesellschaftliche Entwicklungen wider, die unseren Alltag und das Zusammenleben prägen.‘
Den vollständigen Studienbericht finden Sie hier.

