Mathias Arnold wird europäischer Apothekerpräsident 2027

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Die Apotheker in Europa haben einen neuen Präsidenten: Mathias Arnold wurde heute in Breslau gewählt. Der 62-jährige Pharmazeut aus Halle/Saale wird 2027 die ZAEU leiten und die Interessen der Apothekerschaft in Brüssel vertreten.

Mathias Arnold übernimmt Präsidentenamt der ZAEU

Mathias Arnold wurde heute von der Generalversammlung der Apotheker in der Europäischen Union (ZAEU) in Breslau zum Präsidenten für das Jahr 2027 gewählt. Der erfahrene Pharmazeut aus Halle/Saale bringt seine umfassende Erfahrung als ehemaliger Vizepräsident und Delegationsleiter der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände auf internationaler Ebene mit, um die Herausforderungen der europäischen Arzneimittelversorgung anzugehen.

Fokus auf europäische Herausforderungen und Zusammenarbeit

Arnold betont die Notwendigkeit, über nationale Grenzen hinweg zu denken, um Lösungen für die komplexen Fragen der Arzneimittelversorgung zu finden. „Die globalen Herausforderungen bei der Arzneimittelversorgung sind groß und werden immer größer, und oft erfordert es europäische Ansätze, um wirksam zu handeln“, erklärt er. Dabei ist ihm wichtig, dass zwar gemeinsame Initiativen gefördert werden, die nationalen Gesundheitssysteme jedoch nicht beeinträchtigt werden dürfen.

Zukunft der Apotheke im Blick

Ein zentrales Anliegen Arnolds wird die Begleitung der europäischen Gesetzgebung sein, insbesondere im Zusammenhang mit dem Lieferengpass-Management und dem gesetzlichen Rahmen für kritische Medikamente. Er sieht die Apotheke als essenziellen Bestandteil einer effizienten Primärversorgung und der Prävention. „Wir müssen die politischen, rechtlichen und digitalen Rahmenbedingungen schaffen, damit die Apotheker auch in Zukunft einen wertvollen Beitrag zur Gesundheitsversorgung leisten können“, so Arnold.

Zusammen mit der neuen Vizepräsidentin Ana Soldo wird er die Geschicke der ZAEU leiten und die Interessen der Apothekerschaft in Brüssel vertreten. Arnold ist überzeugt, dass die enge Zusammenarbeit der Apothekerorganisationen in Europa entscheidend für die Zukunft der Pharmazie ist.

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