Henning Höne, Vorsitzender der FDP in Nordrhein-Westfalen, betont die Notwendigkeit, Wählervertrauen zurückzugewinnen. Auf dem Bundesparteitag in Berlin erklärte er, dass die Partei sich auf kommende Wahlkämpfe konzentrieren muss, um erfolgreich zu sein.
Höne fordert Konzentration auf Wahlkämpfe
Beim jüngsten Bundesparteitag der FDP in Berlin äußerte sich Henning Höne, stellvertretender Parteivorsitzender der Liberalen, besorgt über die gegenwärtige Situation der Partei. ‘Wir sind in einer existenzbedrohenden Krise’, so Höne in einem Interview mit dem Fernsehsender phoenix. Er appellierte an die Mitglieder, sich auf die bevorstehenden Wahlkämpfe zu konzentrieren, um das Wählervertrauen zurückzugewinnen und Ablenkungen durch interne Streitigkeiten zu vermeiden.
Wolfgang Kubicki als strategischer Partner
In diesem Zusammenhang lobte Höne die Verdienste von Wolfgang Kubicki, der viele Jahre Verantwortung innerhalb der Partei getragen hat und zahlreiche Wahlkämpfe erfolgreich geleitet hat. ‘Er wird für uns ein gutes Zugpferd sein’, versicherte Höne und betonte die Notwendigkeit, sich bewusst zu sein, dass die FDP als einzige liberale Partei in Deutschland gefährdet ist.
Strategiewechsel im Umgang mit der AfD gefordert
Zur bevorstehenden Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen im nächsten April erklärte Höne seine persönliche Verantwortung: ‘Ich möchte, dass wir wieder in den Landtag einziehen und liberale Politik mitgestalten können.’ Eine Zusammenarbeit mit der AfD schloss er jedoch kategorisch aus. ‘Es gibt keine Zusammenarbeit mit einer Partei, die Putin näher steht als der Bundesrepublik selbst’, so Höne. Er forderte stattdessen einen Strategiewechsel im Umgang mit der AfD, der die inhaltliche Auseinandersetzung stärken solle. Höne differenzierte zwischen den Funktionären der Partei und den Wählerinnen und Wählern, von denen er einige zurückgewinnen möchte.
Das vollständige Interview mit Henning Höne wird in Kürze auf der Plattform phoenix verfügbar sein.

