Kuhle warnt: FDP nicht zum Steigbügelhalter der AfD werden

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Konstantin Kuhle, ehemaliger Bundestagsabgeordneter der FDP, hat sich entschieden gegen Annäherungen seiner Partei zur AfD ausgesprochen. In einer aktuellen Äußerung beim Bundesparteitag der FDP betonte er die grundlegenden Werte der Liberalen gegenüber den Positionen der Rechtspopulisten.

FDP und die AfD: Eine klare Positionierung

Auf dem Bundesparteitag der FDP in Berlin äußerte Konstantin Kuhle deutliche Bedenken hinsichtlich einer möglichen Zusammenarbeit mit der AfD. Er kritisierte die zuletzt auftretenden Lockerungsübungen zur rechtspopulistischen Partei und stellte klar, dass die FDP, als liberale Partei, fundamental für Freiheit und Menschenrechte stehe.

„Es hat mich gestört, wenn in den letzten Tagen Annäherungen zur AfD diskutiert werden“, sagte Kuhle im Interview mit dem Fernsehsender phoenix. Diese Denkweise stehe im Widerspruch zu den Werten, für die die FDP eintritt.

Werte der Liberalen im Fokus

Konstantin Kuhle betonte, dass die FDP in ihrer Geschichte immer auch für Bürgerrechte, Bildung und sozialen Aufstieg gestanden habe. „Diese Themen dürfen nicht vernachlässigt werden, gerade nicht in Zeiten, in denen es innerhalb der Partei zu neuen Präsidien und Strömungen kommt“, warnte er. Kuhle sieht die Gefahr, dass eine Zusammenarbeit mit der AfD der Seele der liberalen Partei schaden könnte.

Er appellierte an die Verantwortlichen, wie Wolfgang Kubicki, eine klare Linie zu ziehen und sich nicht nach rechts verschieben zu lassen. „Die FDP kann und darf nicht zum Steigbügelhalter von AfD-Regierungsbeteiligungen werden“, bereits dies eine „rote Linie“, so Kuhle. Er ist überzeugt, dass viele Parteimitglieder diese Grenze nicht überschreiten wollen.

Ein Appell an die Mitgliedschaft

Kuhle kündigte an, dass er seine Bedenken auch innerhalb der Partei weiter äußern wird. Der Dialog über die Richtung, die die FDP einschlagen sollte, sei essenziell. „Wir müssen dafür sorgen, dass die Grundwerte, die unsere Partei ausmachen, nicht gefährdet werden“, resümierte Kuhle. Das Interview ist in Kürze auf der Plattform www.phoenix.de zu sehen.

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