Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) hat die Sanierung der Kirche St. Vicentius in Haselünne mit 100.000 Euro gefördert. Diese Mittel stammen aus privaten Spenden sowie den Erträgen der Lotterie GlücksSpirale.
Historische Kirche St. Vicentius im Detail
Die Kirche St. Vicentius befindet sich im Herzen von Haselünne, einer Stadt, die 1025 das Marktrecht erhielt und am malerischen Fluss Hase liegt. Der beeindruckende Bau, dessen Wurzeln bis ins Ende des 15. Jahrhunderts zurückreichen, wurde 1509 am Chor datiert. Der Westturm stammt, etwa ins 13. Jahrhundert datiert, aus früherer Zeit und verleiht der Kirche ihr charakteristisches Antlitz.
Denkmalpflege mit Tradition
Die dreischiffige Hallenkirche zeichnet sich durch ihren mehrseitigen Chorabschluss im Osten und den mächtigen Westturm aus Bentheimer Sandstein aus, der mit einem hohen Kupferhelm gekrönt ist. Im Inneren unterstützen hohe Säulen nicht nur die architektonischen Elemente, sondern bieten auch einen Blick auf die spitzbogigen Rippengewölbe. Der Taufstein, der auf Löwenfüßen steht, stammt ebenfalls aus dem 13. Jahrhundert. Zudem umfasst das geschützte Ensemble einen parkartigen Kirchhof, der von einer Mauer und historischen Steinmetzarbeiten umrahmt wird.
Engagement der Deutschen Stiftung Denkmalschutz
Mit der Förderung von St. Vicentius zeigt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ihr Engagement für den Erhalt von über 580 Denkmälern in Niedersachsen. Seit ihrer Gründung im Jahr 1985 setzt sich die DSD als größte private Initiative für Denkmalpflege in Deutschland dafür ein, gefährdete Baudenkmale zu retten. Bis heute hat die Stiftung mehr als 7.500 Denkmale bundesweit mit über 750 Millionen Euro unterstützt. Die Förderung von St. Vicentius ist ein weiterer Schritt, um die kulturelle und historische Identität der Region zu bewahren.

