Das Walkenbrückentor in Coesfeld zählt zu den ältesten Stadttoren Westfalens und blickt auf eine abwechslungsreiche Vergangenheit zurück. Eine kostenlose Themenführung am 10. Juni ermöglicht es Interessierten, mehr über die Geschichte dieses markanten Bauwerks zu erfahren.
Geschichte des Walkenbrückentores
Das Walkenbrückentor wurde erstmals im Jahr 1339 erwähnt und bildete einst einen Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung Coesfelds. Im Unterschied zu den anderen vier Stadttoren, die im 18. und 19. Jahrhundert abgerissen wurden, überstand das Walkenbrückentor die Jahrhunderte nahezu unbeschadet. Es diente im Laufe der Geschichte verschiedenen Zwecken: In seiner Funktion als Gefängnis, Folterkammer und Lagerraum zeugt es von schicksalhaften Zeiten.
Die Themenführung im Stadtmuseum
Am Mittwoch, den 10. Juni, lädt das Stadtmuseum „DAS TOR“ zu einer kostenlosen Themenführung ein, die um 18 Uhr beginnt. Bei dieser Veranstaltung haben die Teilnehmer die Gelegenheit, tiefere Einblicke in die spannende Geschichte des Walkenbrückentores zu gewinnen. Der Rundgang ist ohne vorherige Anmeldung zugänglich, sodass Interessierte spontan teilnehmen können.
Restaurierung und heutige Nutzung
Im Jahr 1945 wurde das Tor durch einen Bombentreffer stark beschädigt, konnte jedoch nach dem Zweiten Weltkrieg restauriert werden. Heute beherbergt das Walkenbrückentor das Stadtmuseum, das sowohl eine vielfältige Ausstellung als auch eine aktive Museumswerkstatt bietet. Besucher können dort nicht nur die Geschichte des Stadttores, sondern auch weitere Aspekte der regionalen Historie kennenlernen.

