IHK Osnabrück: Neuer Fortbildungsabschluss für KI-Experten

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Der Berufsbildungsausschuss der IHK Osnabrück hat sich in seiner konstituierenden Sitzung neu aufgestellt. Thematisch im Fokus stand die Qualifizierung von Fachkräften im Bereich Künstliche Intelligenz.

Neuer Vorsitz und Herausforderungen der KI

In der konstituierenden Sitzung des Berufsbildungsausschusses der IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim in den Berufsbildenden Schulen Lingen Wirtschaft wurden die Vorsitzenden gewählt. Wolfgang Paus, Geschäftsführer der Hermann Paus Maschinenfabrik GmbH, und Stephan Soldanski, Erster Bevollmächtigter der IG Metall in Osnabrück, führen das Gremium erneut und betonen die Bedeutung eines konstruktiven Austauschs.

„Wir freuen uns sehr, unsere Arbeit im IHK-Berufsbildungsausschuss fortführen zu können“, sagten Paus und Soldanski. Sie schätzen den offenen Dialog und die wertschätzende Zusammenarbeit mit den Ausschussmitgliedern, die sowohl erfahrene als auch neue Vertreter umfassen.

Künstliche Intelligenz in der Ausbildung

Der Schwerpunkt der Sitzung lag auf den Auswirkungen der Künstlichen Intelligenz (KI) auf den Arbeitsmarkt. René Duvinage, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Nordhorn, hob hervor, dass Berufe sich wandeln, jedoch nicht vollständig verschwinden werden. Künstliche Intelligenz wird zunehmend ein gängiges Werkzeug für Fachkräfte sein. „Es ist entscheidend, unsere Mitarbeiter durch Aus- und Weiterbildung auf die neuen Herausforderungen vorzubereiten“, so Duvinage weiter.

Des Weiteren betonte Oleksandr Kotsyuba, Geschäftsführer der Linvelo @BITECC GmbH, die strategische Bedeutung von KI in der Qualifizierung. „Wenn Unternehmen und ihre Mitarbeiter die Möglichkeiten der KI optimal für ihre Zwecke nutzen, gewinnen sie Raum für kreative Innovationen“, sagte Kotsyuba.

Fortbildungsprüfung für KI-Fachkräfte

Um den Bedarf an qualifizierten Fachkräften zu decken, wurde in der Sitzung die Einführung der Fortbildungsprüfung „Geprüfter Berufsspezialist für Künstliche Intelligenz und Maschinelles Lernen“ beschlossen. Nach Genehmigung durch das Niedersächsische Kultusministerium wird diese Prüfungsregelung in Kraft treten.

Die Fortbildung umfasst zentrale Themen wie datenbasierte KI-Strategien, Datenanalyse, Programmierung sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Einsatz von KI. Ergänzend werden Fähigkeiten im Projekt- und Prozessmanagement sowie in agilen Methoden vermittelt – essentielle Kompetenzen für die Zukunft der Arbeitswelt.

Der IHK-Berufsbildungsausschuss, der aus Vertretern von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Lehrern besteht, hat den Auftrag, die Qualität der beruflichen Bildung kontinuierlich weiterzuentwickeln. Die Mitglieder arbeiten ehrenamtlich und treffen sich dreimal jährlich, um aktuelle Themen und Entwicklungen in der Berufsbildung zu diskutieren.

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