Zoos im Artenschutz: VdZ-Jahrestagung 2026 in Basel

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Der Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) hat auf seiner Jahrestagung in Basel beeindruckende Ergebnisse vorgestellt. In den letzten fünf Jahren flossen 59 Millionen Euro in weltweite Natur- und Artenschutzprojekte.

Engagement für den Artenschutz

Auf der diesjährigen Jahrestagung des Verbands der Zoologischen Gärten (VdZ) in Basel präsentieren die Teilnehmer ein eindrucksvolles Engagement im Artenschutz. In den letzten fünf Jahren haben VdZ-Zoos mehr als 59 Millionen Euro in über 155 Projekte in 55 Ländern investiert. Dabei stehen die Wiederansiedlung gefährdeter Tierarten und die Unterstützung von regionalen Schutzprojekten im Vordergrund. Allein im Jahr 2025 besuchten rund 41 Millionen Menschen die VdZ-Zoos, was den enormen Einfluss und die Bedeutung dieser Einrichtungen für den internationalen Artenschutz unterstreicht.

Strategische Kooperationen im Fokus

Die Tagung zog über 200 internationale Fachleute an, die sich mit der zukünftigen Ausrichtung der Artenschutzarbeit auseinandersetzten. Im Mittelpunkt stand die Zusammenarbeit mit der Weltnaturschutzunion IUCN sowie weiteren Organisationen, um die Bedürfnisse von Zoo- und Wildtierpopulationen besser zu koordinieren. IUCN-Präsidentin Razan Khalifa Al Mubarak unterstrich die Wichtigkeit dieser Kooperationen. „Zoos leisten einen direkten Beitrag zur Erhaltung bedrohter Arten und sind ein entscheidender Teil unserer globalen Strategie“, so Al Mubarak. Der One Plan Approach, der eine integrierte Sicht auf Wild- und Zootierpopulationen propagiert, zeigt, wie wichtig menschliches Eingreifen für den Artenschutz ist.

Regionaler Fokus: Tierpark Nordhorn

Der Tierpark Nordhorn, ein aktives Mitglied des VdZ, legt großen Wert auf regionalen Artenschutz. Mit verschiedenen Projekten wie dem Schutz der heimischen Wiesenvögel und der Wiederansiedlung der Feldgrille zeigt der Zoo, wie direkt naturschutzfördernde Maßnahmen vor Ort umgesetzt werden können. Zudem wird ein Amphibienprojekt gefördert, um die Bestände dieser Tiergruppe in der Grafschaft Bentheim zu erfassen und zu stärken. Die Zusammenarbeit mit Bürgern im Rahmen von Citizen Science ermöglicht es, das Wissen über die lokale Biodiversität zu erweitern und ein Bewusstsein für den Artenschutz zu schaffen.

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