Am 16. Juni 2026 findet die vierte landesweite Kinderkonferenz im Niedersächsischen Landtag in Hannover statt. Schülerinnen und Schüler von 60 Grundschulen haben die Chance, gemeinsam Forderungen zu erarbeiten und ihre Stimme zu erheben.
Demokratie hautnah erleben
Früh übt sich – das gilt auch für demokratisches Handeln. Am 16. Juni 2026 kommen Schülerinnen und Schüler von 60 Grundschulen aus ganz Niedersachsen zur vierten landesweiten Kinderkonferenz im Forum des Niedersächsischen Landtages zusammen. Die jungen Delegierten werden von Landtagspräsidentin Hanna Naber und Kultusministerin Julia Willie Hamburg herzlich empfangen. In verschiedenen Arbeitsgruppen debattieren die Kinder relevante Themen wie Demokratieentwicklung in der Schule, Verkehrssicherheit und Umweltschutz, dabei stets im Bezug zu ihrer eigenen Lebenswirklichkeit. Ein wichtiges Highlight der Konferenz ist die gemeinsame Erklärung, in der die erarbeiteten Ziele und Forderungen symbolisch an Landtagspräsidentin Naber übergeben werden.
Netzwerk für demokratische Bildung wächst
Initiator der Kinderkonferenz ist das Netzwerk „Demokratie von Anfang an, Hannover und Region“ in Kooperation mit dem Netzwerk „Regionale Kinderkonferenz Hannover“. Bekir Bulut, Schulsozialarbeiter der Regenbogenschule in Seelze und Hauptorganisator, treibt das Format seit Jahren erfolgreich voran. Landtagspräsidentin Naber hebt hervor, dass Demokratie kein abstraktes Konstrukt sei, sondern in vielen Lebensbereichen verankert ist. Frühe Erfahrungen mit demokratischer Selbstwirksamkeit sind von großem Wert für die Entwicklung der Kinder. Die Konferenz bietet zudem den Schülerparlamenten die Möglichkeit, sich über die Schulgrenzen hinweg zu vernetzen und den landesweiten Austausch zu stärken.

