Die Stadt Lingen verlegt den Gerätewagen Gefahrgut von der Ortsfeuerwehr Lingen zur Feuerwehr Bramsche. Diese Maßnahme ist der erste Schritt zur Umsetzung des Feuerwehrbedarfsplans und verbessert die Einsatzbereitschaft in Chemikalien-Notfällen.
Verlegung des Gerätewagens Gefahrgut
Die Stadt Lingen (Ems) hat mit der Verlegung des Gerätewagens Gefahrgut (GWG-G) von der Ortsfeuerwehr Lingen zur Feuerwehr Bramsche eine zentrale Maßnahme aus dem Feuerwehrbedarfsplan in die Tat umgesetzt. Dies bedeutet nicht nur die Verlagerung des Fahrzeugs, sondern auch eine umfassende Neuorganisation des Gefahrgutzuges der Feuerwehr Lingen. Anstatt dass der Gefahrgutzug ausschließlich von der Ortsfeuerwehr Lingen geleitet wird, wird diese Verantwortung künftig auf mehrere Feuerwehrstandorte verteilt.
Stärkung des Gefahrgutzuges
Zusammen mit den Ortsfeuerwehren Baccum und Bramsche wird die Feuerwehr Lingen künftig den CBRN-Zug bilden, der auf Einsätze im Bereich chemischer, biologischer, radiologischer und nuklearer Gefahrenlagen spezialisiert ist. Stadtbrandmeister Jürgen Stoke hebt hervor: „Mit der Verlegung des Fahrzeugs stärken wir die Schlagkraft unseres Gefahrgutzuges nachhaltig und setzen zugleich eine zentrale Empfehlung des Feuerwehrbedarfsplans um.“ Durch die neue Struktur könne die Einsatzbereitschaft durch die Verteilung der Aufgaben auf mehrere Schultern deutlich erhöht werden. Bisher war die Ortsfeuerwehr Bramsche bereits aktiv im Gefahrgutzug Süd, dieser Einsatzschwerpunkt entfällt jedoch, damit sich die Einsatzkräfte nun stärker auf ihre neuen Aufgaben im Gefahrgutzug konzentrieren können.
Ausblick auf die Umsetzung weiterer Maßnahmen
Stadtbrandmeister Stoke zeigt sich dankbar für die Unterstützung von Rat und Verwaltung bei der Umsetzung des Feuerwehrbedarfsplans: „Der Feuerwehrbedarfsplan gibt uns eine wichtige Orientierung für die zukünftige Entwicklung unserer Feuerwehr. Ich freue mich darüber, dass Politik und Verwaltung die Empfehlungen nun Schritt für Schritt umsetzen und damit die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger weiter stärken.“ Die Verlegung des Gerätewagens Gefahrgut stellt den Auftakt für weitere Maßnahmen dar, die aus dem Feuerwehrbedarfsplan hervorgehen werden.

