Die Kunsthalle Lingen eröffnet am 27. Juni 2026 die erste institutionelle Einzelausstellung der Künstlerin Christine Gironcoli. Die Ausstellung „Zufall und Idee“ vereint bis zum 6. September 2026 eine Vielfalt an Arbeiten, die Malerei und Assemblage verknüpfen.
Einzigartige Kunst aus vergangenem Material
Die Werke von Christine Gironcoli zeichnen sich durch ihre besondere Materialwahl aus. Als ehemalige Gemälderestauratorin nutzt sie von ihrer Berufserfahrung inspirierte Techniken und Materialien. Alte Doublierleinwände, die ursprünglich zur Unterstützung gealterter Malereien dienten, verwandelt sie in neue, künstlerische Ausdrucksformen. Mit Ölfarben und innovativen Applikationen interpretiert Gironcoli die Spuren der Vergangenheit neu und schafft so eine harmonische Verbindung zwischen Alt und Neu.
Der künstlerische Werdegang von Christine Gironcoli
Christine Gironcoli wurde 1941 in Wien geboren und nimmt seither eine faszinierende Entwicklung als Künstlerin. Nach ihrem Malerei-Studium bei Prof. Eduard Bäumer an der Universität für angewandte Kunst in Wien begann ihre Karriere als Restauratorin. Erst im Jahr 1995 fand sie den Schritt hin zur freien Künstlerin. Ihre ersten öffentlichen Werke wurden 2019 in Frankfurt am Main gezeigt. Seitdem folgten zahlreiche Ausstellungen, darunter im Kunstforum Troadkastn in Tirol und im renommierten mumok in Wien.
Unterstützung für das Ausstellungsprojekt in Lingen
Die Kunsthalle Lingen erhält für die beeindruckende Ausstellung umfangreiche Förderung von verschiedenen Institutionen, darunter das österreichische Bundesministerium und die Niedersächsische Sparkassenstiftung. Dies verdeutlicht das überregionale Interesse an Gironcolis Kunst und deren Relevanz innerhalb der zeitgenössischen Kunstszene. Zwei Tage vor der Eröffnung wird am 25. Juni ein Pressegespräch stattfinden, bei dem Medienvertreter mehr über die Ausstellung erfahren können.

