Das LBEG hat die Errichtung einer Wasserstoffleitung von Emden nach Leer genehmigt. Die rund 23,5 Kilometer lange Leitung wird den Wasserstofftransport für zentrale Verbrauchsregionen ermöglichen.

Genehmigung für Wasserstoffleitung erteilt
Die EWE Netz GmbH und die Gastransport Nord GmbH haben grünes Licht für den Bau der Wasserstoffleitung unter dem Namen „H2Coastlink 1 HEL H2-Transportleitung Emden-Leer“ erhalten. Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) hat den Planfeststellungsbeschluss erlassen und ermöglicht damit die Errichtung einer rund 23,5 Kilometer langen Pipeline mit einem Durchmesser von 0,4 Metern. Die Leitung wird durch die Stadt Emden, die Gemeinde Ihlow im Landkreis Aurich, die Gemeinde Moormerland im Landkreis Leer und die Stadt Leer verlaufen.
Öffentliche Auslegung der Planunterlagen
Die Planunterlagen sind ab sofort bis zum 29. Juni online verfügbar. Sie können auf der Webseite des LBEG sowie im UVP-Verbund-Portal eingesehen werden. Diese Maßnahme ist Teil des Planfeststellungsverfahrens gemäß § 43b des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG). Betroffene und interessierte Bürger haben die Möglichkeit, sich umfassend über die Details des Projekts zu informieren.
Hintergrund zur Wasserstoffinfrastruktur
Diese Wasserstoffleitung ist Teil des von der Bundesnetzagentur genehmigten Wasserstoff-Kernnetzes, das eine wichtige Rolle beim Aufbau einer nachhaltigen Wasserstoffinfrastruktur in Deutschland spielt. Geplant ist, dass der Wasserstoff, der in einem neuen Elektrolyseur in Emden-Borssum produziert werden soll, über die Pipeline in das übergeordnete Wasserstoffnetz eingespeist wird. Dadurch wird eine Anbindung an zentrale Industriezentren und weitere wichtige Standorte sichergestellt, was für die Energiewende von großer Bedeutung ist.

