Innovationszentrum: Unternehmen gestalten Zukunft aktiv mit

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Wie kann ein Innovationszentrum gestaltet werden, um Unternehmen konkret zu unterstützen? Diese Frage stand im Fokus eines Workshops der Wirtschaftsvereinigung Grafschaft Bentheim. Vertreter aus Wirtschaft und Bildung erarbeiteten gemeinsam Ideen zur Schaffung eines zukunftsorientierten Innovationszentrums am Campus Berufliche Bildung.

Ein Ort für Innovation und Zusammenarbeit

Das geplante Innovationszentrum am Campus Berufliche Bildung in Nordhorn soll als zentrale Anlaufstelle für Unternehmen, Schulen und junge Menschen fungieren. Gitta Mäulen, Geschäftsführerin der Wirtschaftsvereinigung, betonte: „Die Zukunft unserer Region entscheidet sich daran, wie gut wir Innovation, Bildung und betriebliche Praxis miteinander verzahnen.“ Der Workshop offenbarte ein starkes Interesse an diesem Konzept und lieferte zahlreiche praxisnahe Ideen aus der Unternehmenswelt.

Digitale Zwillinge und Künstliche Intelligenz im Fokus

Ein zentraler Punkt des Workshops war das Thema „Digitale Zwillinge“. Unternehmen sehen darin wertvolle Chancen zur Fehlerreduktion, Prozessoptimierung und Produktivitätssteigerung. Ein Teilnehmer bemerkte: „Digitale Zwillinge helfen uns, Prozesse vorab realitätsnah zu testen und dadurch Zeit und Kosten zu sparen.“Ebenso wichtig waren die Diskussionen über Künstliche Intelligenz (KI), die sowohl Potenzial als auch Herausforderungen aufzeigen. Unternehmen formulierten Anforderungen an Schulungen, Datensicherheit und die Entwicklung interdisziplinärer Teams, um die Technologie effizient nutzen zu können. Dabei war man sich einig, dass KI den Menschen unterstützen, aber nicht ersetzen sollte.

Praxisnahes Lernen und Robotik im Zentrum der Ausbildung

Für die Ausbildung junger Menschen wünschen sich die Teilnehmer praxisnahe Formate. Dazu zählen Workshops zu realen Anwendungsfällen, gemeinschaftliche Testprojekte sowie Schulungsangebote für Auszubildende und Mitarbeitende. Insbesondere die Robotik spielte eine wichtige Rolle bei den Diskussionen. Gefordert wurden Programmier-Workshops, MINT-Tage und Anwendungen wie fahrerlose Transportsysteme, um Schülerinnen und Schüler mit der Arbeitswelt zu vernetzen. Die Ergebnisse des Workshops werden nun in die konzeptionelle Ausgestaltung des Innovationszentrums einfließen. Ziel ist es, einen Ort zu schaffen, der nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Schulen und jungen Menschen fördert.

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